22:56 24 September 2018
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    John Kirby, Sprecher des US-Außenministeriums

    Kirbys „Patzer“: Moskau zu zerbombten Krankenhäusern in Syrien

    © AFP 2018 / MANDEL NGAN
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    Die jüngsten Vorwürfe des US-Außenamtssprechers John Kirby zu angeblichen russischen Luftschlägen auf syrische Krankenhäuser sind laut dem Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, nichts Weiteres als ein „Patzer“.

    „Nach drei Tagen ist es schon für alle offensichtig, dass die angeblich bei Luftangriffen zerstörten Krankenhäuser und „mobilen Kliniken“ in Aleppo nur im Kopf des US-Außenamtssprechers John Kirby existieren“, sagte Konaschenkow. „Dieser informationeller ‚Patzer‘ wird, wenn nicht auf seiner Uniform, so doch bestimmt in seiner Biographie einen Fleck hinterlassen.“

    Wenn man zudem alle vermeintlich „zerbombten“ Krankenhäuser und Kliniken in Syrien zusammenzählen würde, dann würde sich herausstellen, dass es in Syrien außer Krankenhäusern gar nichts gebe, fügte der Generalmajor hinzu.

    Zuvor hatte Kirby bei einem Briefing Russland und der syrischen Regierung vorgeworfen, fünf Krankenhäuser in Aleppo zerbombt zu haben. Dabei berief er sich auf „glaubwürdige Hilfsorganisationen“. Als eine RT-Journalistin ihn um konkrete Details zu den Vorfällen bat, verlor Kirby die Fassung und ging selbst zum Angriff über. Dabei weigerte er sich sogar, RT auf die gleiche Stufe wie „andere unabhängige Medien“ zu stellen.

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    Tags:
    Luftangriffe, Krankenhaus, RT, Igor Konaschenkow, John Kirby, Aleppo, Syrien, USA, Russland