15:29 22 September 2017
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    US-Präsident Barack Obama (r.) und sein Nachfolger Donald Trump (Archiv)

    Wenn nötig, gibt’s Ärger: Obama will Trump im Auge behalten

    © REUTERS/ Kevin Lamarque
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    Donald Trump wird US-Präsident (182)
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    Der amtierende US-Präsident Barack Obama wird sich auch künftig öffentlich mit seinem designierten Nachfolger Donald Trump anlegen und ihn kritisieren, falls dessen Handlungen die amerikanischen Werte gefährden sollten, wie die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg schreibt.

    Barack Obama mit seinem Nachfolger Donald Trump im Oval Office
    © REUTERS/ Kevin Lamarque
    Als „Amerikaner, der sich tief um sein Land sorgt“ wolle Obama „die amerikanischen Werte und Ideale verteidigen, falls es notwendig ist“. Dabei versprach er am Sonntagabend zum Abschluss des Asien-Pazifik-Gipfels in der peruanischen Hauptstadt Lima, sich in die Politik seines Nachfolgers zu nicht wirklich wichtigen Fragen nicht einzumischen.

    Obama betonte auch, er wolle nun erst einmal ruhig seine Arbeit beenden und mit Ehefrau und Kindern in den Urlaub fahren.

    „Ich will respektvoll mit dem Amt des gewählten Präsidenten umgehen und ihn sein Programm und Argumente präsentieren lassen“, so Obama.

    Sollte Obama nach seiner Zeit als US-Präsident noch politisch aktiv bleiben, unterbricht er damit die Tradition seiner Vorgänger. Die ehemaligen Präsidenten George W. Bush und Bill Clinton hätten nie ihre Nachfolger kommentiert. Als Ausnahme gilt nur die Wahlkampagne der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, in deren Rahmen ihr Ehemann sie aktiv unterstützt hatte.

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    Kritik, Politik, Bill Clinton, Hillary Clinton, Barack Obama, Donald Trump, USA
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