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20:30 19 Juli 2019
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    Sachen eines festgenommenen ukrainischen Spions, Krim

    Kreml kommentiert Entführung russischer Soldaten durch ukrainischen Geheimdienst

    © Foto : FSB
    Politik
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    Alles, was im Falle der durch ukrainische Geheimdienstler gekidnappten russischen Soldaten getan werden muss, wird getan, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag mitteilte. Ob die Militärs möglicherweise gegen die in Russland festgenommenen ukrainischen Saboteure ausgetauscht werden könnten, ist noch unklar.

    „Es wird alles getan, was in dieser Situation notwendig ist“, so Peskow. Dass die kidnappten Soldaten zuvor angeblich aus der ukrainischen Armee desertiert sein sollen, sei für Russland derweil kein Grund zur Sorge.  „Sie sind Bürger der Russischen Föderation. In diesem Fall ist das am wichtigsten“, hieß es.

    Russlands Außenminister Sergej Lawrow kritisierte die Aktion der ukrainischen Geheimdienste als „gesetzwidrige Provokation“. Russlands Sicherheitsdienste beschäftigen sich bereits mit dem Fall. 

    Am Montag, den 20. November, hatten Mitarbeiter der ukrainischen Geheimdienste zwei russische Militärs unberechtigt festgenommen und von der Krim ins Nikolajew-Gebiet in der Ukraine gebracht. Bei den Militärs handelt es sich um Fähnrich Maxim Odintsow und Untersergeant Alexander Baranow. 

    Die ukrainischen Sicherheitsdienste wollen nun ein Strafverfahren wegen angeblicher Verbrechen gegen die Ukraine gegen die beiden Russen konstruieren. Es sei auch möglich, dass die Ukrainer auf die Russen psychologischen und physischen Druck ausüben könnten, um „passende“ Aussagen zu bekommen, hieß es aus Moskau. 

     

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    Tags:
    kidnappen, Geheimdienste, Austausch, Entführung, Soldaten, Dmitri Peskow, Krim, Russland, Ukraine