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05:32 15 Oktober 2019
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    Hitlergruß zu Trumps Wahlsieg: US-Nazis eröffnen „Vereinssitzung“ - VIDEO

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    Die US-amerikanischen Ultra-Rechten treffen sich jährlich auf einer Konferenz des „National Policy Institute“. Die diesjährige Konferenz haben die Teilnehmer mit Hitlergruß eröffnet – aus Anlass des Wahlsiegs von Donald Trump, wie das Portal „The Atlantic“ berichtet.

    Die Konferenz hat am 19. November im Ronald-Reagan-Center in der US-Hauptstadt Washington D.C. stattgefunden. Chefideologe und Leiter des „National Policy Institutes“, Richard Spencer, habe seine Ansprache mit einem Hitlergruß eingeleitet – zu Ehren Trumps, des amerikanischen Volkes und des Sieges, schreibt das Portal. Die Anwesenden hätten Spencers Auftakt mit brausendem Applaus begrüßt.

    Seine Rede hielt Spencer laut dem Portal erst abends, nachdem die meisten Journalisten das Gebäude bereits verlassen hatten. Wozu er diese Vorsicht walten ließ, wurde aus Spencers Rede deutlich: Die Medien bezeichnete er allesamt wörtlich als Lügenpresse, wie „The Atlantic“ berichtet.

    Spencers Kernbotschaft auf der ultra-rechten Konferenz: „Amerika war bis zur letzten Generation ein weißes Land, geschaffen für uns und unsere Nachkommen. Das ist unsere Schöpfung, unser Erbe und es gehört uns“, so der Demagoge.

    Hintergrund: Richard Spencer ist einer der Chefideologen der Alternativen Recht (im Englischen: alt-right). Diese Bewegung propagiert weißen Nationalismus und „friedliche ethnische Säuberungen“. Im Zuge des US-Wahlkampfs erlangten sie mediale Aufmerksamkeit, nachdem Stephen Bannon – ehemals Chefredakteur des rechten Portals „Breitbart“ – die Leitung von Trumps Wahlkampfstab übernommen hatte.

    Twitter hat im Rahmen seiner Kampagne gegen Hetze im Netz am 16. November einiger Accounts US-amerikanischer Rechtsradikaler gesperrt.

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    Tags:
    US-Präsidentschaftswahl 2016, National Policy Institutes, Richard Spencer, Stephen Bannon, Donald Trump, USA