02:27 29 Juni 2017
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    RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan

    Sputnik an Uno und OSZE: Stoppt Diskriminierung russischer Medien in EU - Simonjan

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    Politik
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    Die Agentur Sputnik hat sich an internationale Organisationen wie Uno, Unesco, OSZE und „Reporter ohne Grenzen“ gewandt und diese um Maßnahmen gebeten, um die auf Unterbindung der Tätigkeit russischer Medien wie Sputnik und RT in Europa gerichteten Einschränkungen der Pressefreiheit zu stoppen.

    Ein entsprechendes Schreiben von der Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan wurde an die genannten Organisationen geschickt.

    Das Europaparlament hatte am Mittwoch über den Resolutionsentwurf „Strategische Kommunikation der EU, um gegen sie gerichteter Propaganda von Dritten entgegenzuwirken“ abgestimmt. Darin wird Russland unterstellt, oppositionelle politische Parteien und andere Organisationen in der EU finanziell zu unterstützen und den Faktor der bilateralen zwischenstaatlichen Beziehungen mit der Absicht auszunutzen, „den politischen Zusammenhalt zu schwächen“.

    Medien wie Sputnik oder RT werden in dem Entwurf zu „Instrumenten“ gezählt, die „die russische Regierung in aggressiver Weise“ einsetze, „um die demokratischen Werte infrage zu stellen und Europa zu spalten“.

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    RT, Sputnik, EU, Margarita Simonjan, Russland