03:45 21 September 2018
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    Justiz (Symbolbild)

    Französisches Gericht gibt Konten russischer Staatsunternehmen wieder frei

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    Politik
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    Das Berufungsgericht von Paris hat die früher gesperrten Konten russischer Staatsunternehmen wieder freigegeben. Das teilte der Generaldirektor des Internationalen Rechtsschutzzentrums, Andrej Kondakow, am Mittwoch mit.

    „Drei Gerichtsurteile betreffen den Staatsbetrieb ‚Kosmitscheskaja Swjas‘ (Kosmische Kommunikation), das Immobilienunternehmen Gossagransobstwennost und die Nachrichtenagentur RIA Nowosti“, sagte der Experte.

    Ende Oktober hatte der Generaldirektor der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Igor Komarow, in einem Schreiben an die französische Regierung gefordert, die gemäß einer Klage ehemaliger Aktionäre des zerschlagenen russischen Ölkonzerns Yukos gesperrten Mittel des Unternehmens freizugeben. Dabei weigerte sich Roskosmos, dem französischen Raumfahrtkonzern Arianespace Sojus-Raketen zu übergeben, solange die Roskosmos-Konten gesperrt bleiben.

    Ein Vertrag über 21 kommerzielle Starts von 672 Satelliten mit Sojus-Raketen vom Raumbahnhof Kourou auf Französisch-Guayana und von Baikonur in Kasachstan war zwischen Roskosmos, Arianespace und der britischen Oneweb Ende Juni 2015 unterzeichnet worden. Demnach ging Roskosmos die Verpflichtung ein, 13 Raketen für Starts von Kourou bis 2019 zur Verfügung zu stellen.

     

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    Tags:
    Freigabe, Konten, Gericht, Roskosmos, RIA Novosti, Russland, Frankreich