Widgets Magazine
02:03 22 September 2019
SNA Radio
    US-Wahltag 2016

    Zweifel an US-Wahl: Clinton soll Stimmen nachzählen lassen - Rechtsberater

    © AP Photo / David Goldman
    Politik
    Zum Kurzlink
    Donald Trump wird US-Präsident (182)
    3034
    Abonnieren

    Eine Gruppe von Wahl-Rechtsanwälten und Datenexperten hat dem Team der Ex-Demokraten-Kandidatin Hillary Clinton empfohlen, in besonders wichtigen Bundesstaaten eine Neuauszählung der Stimmen zu beantragen, wie AP meldet.

    Zu einem solchen Schritt rieten die Experten demnach in den traditionellen Demokraten-Hochburgen wie Wisconsin, Michigan und Pennsylvania. Dort hätte es Cyberangriffe geben können, um den Ausgang des Urnengangs zu manipulieren. Allerdings gibt es bislang laut AP  keine direkten Hinweise darauf, dass die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl beeinflusst oder die elektronischen Abstimmungsgeräte irgendwie manipuliert worden sein könnten.

    Die Ergebnisse in den drei Staaten sind sehr knapp. In Wisconsin habe Clinton der Beratergruppe zufolge in Bezirken mit elektronischer Stimmabgabe sieben Prozent weniger Stimmen erhalten als in Bezirken, die andere Wahlmethoden verwenden. Das belaufe sich insgesamt auf bis zu 30.000 Stimmen. Clinton hatte in dem Staat nur 27.000 hinter ihrem Republikaner-Kontrahenten Donald Trump gelegen. In Wisconsin holte Donald Trump 10 Wahlleute und in Pennsylvania 20. Hier hatte er etwa nur einen Prozentpunkt Vorsprung vor Clinton.

    US-Wahlen
    © Sputnik / Denis Vorochilov
    Zuvor hatte die Staatskanzlei des Bundesstaates Michigan mitgeteilt, dass nach der finalen Auszählung der Wählerstimmen der künftige Präsident Donald Trump auch dort die meisten Stimmen erhalten hatte.

    Die US-Wahl ist in zwei Phasen unterteilt: Am 8. November hatten die US-Bürger die Wahlmänner ihres jeweiligen Bundesstaates gewählt. Für den Sieg waren 270 aus insgesamt 538 Wahlmännerstimmen erforderlich.

    Am 19. Dezember, treffen sich die Wahlmänner jedes Bundesstaates, um für den Präsidenten und den Vizepräsidenten zu stimmen. Offizieller Amtsantritt des neuen Präsidenten ist am 20. Januar 2017.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Donald Trump wird US-Präsident (182)

    Zum Thema:

    Keine Ermittlung gegen Clinton: Trump will sein Land nicht spalten
    Clinton: Die Top Ten ihrer skurrilsten Wahlkampf-Momente
    „Ich wollte mich verkriechen“- Clinton zu eigener Niederlage
    Tags:
    Cyberattacken, Manipulationen, Stimmen, US-Präsidentschaftswahl 2016, Donald Trump, Hillary Clinton, USA