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00:47 24 Juli 2019
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    Hillary Clinton und Donald Trump

    Trump und Clinton trennen „zwei Millionen“ – Medien

    © REUTERS / Jim Young
    Politik
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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Bei der US-Präsidentschaftswahl hat die unterlegene Demokraten-Kandidatin Hillary zwei Millionen Direktstimmen mehr geholt als der Wahlsieger Donald Trump, wie die BBC am Donnerstag berichtet.

    Demnach hat die Demokratin landesweit  64,2 Millionen Stimmen, der Republikaner lediglich  62,2 Millionen erhalten. Nach Angaben des TV-Senders CNN liegt Trump nach dem Stand zum 23. November mit 62,1 Millionen Stimmen hinter Clinton mit 63,9 Millionen Stimmen.

    Laut AP hatte eine Beratergruppe Clinton bereits empfohlen, die Nachzählung der Stimmen in den Bundesstaaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania zu veranlassen. Juristenschätzungen zufolge konnten sich Cyberangriffe auf den Ausgang der Wahl in diesen Staaten ausgewirkt haben. Beweise dafür gebe es bislang jedoch nicht.

    Am 8. November hatten die US-Bürger die Wahlmänner ihres jeweiligen Bundesstaates gewählt. Für den Sieg waren 270 aus insgesamt 538 Wahlmännerstimmen erforderlich.

    Am 19. Dezember, treffen sich die Wahlmänner jedes Bundesstaates, um für den Präsidenten und den Vizepräsidenten zu stimmen. Offizieller Amtsantritt des neuen Präsidenten ist am 20. Januar 2017.

    In der Geschichte der USA waren nur vier Fälle registriert worden, als Kandidaten, die weniger Wählerstimmen als ihre Rivalen erhalten hatten, zum Präsidenten wurden. So war George W. Bush im Jahr 2000 Präsident geworden, obwohl er 544.000 Stimmen weniger als Albert Gore geholt hatte. Im 19. Jahrhundert war dies bei den Präsidenten John Quincy Adams, Rutherford Birchard Hayes und Benjamin Harrison der Fall.

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    Nachzählung, Stimmen, AP, BBC, Albert Gore, Benjamin Harrison, Rutherford Birchard Hayes, John Quincy Adam, George H. W. Bush, Donald Trump, Hillary Clinton, USA