08:02 13 Dezember 2017
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    Der schwere Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ der russischen Nordflotte

    Moskau ersucht Amerikaner, russischer Syrien-Operation nicht entgegenzuwirken

    © REUTERS/ Norwegian Royal Airforce/NTB Scanpix
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    Das Verteidigungsministerium Russlands hat die USA ersucht, den Handlungen russischer Militärs in Syrien nicht entgegenzuwirken. Das teilte der Sprecher des Ministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, am Donnerstag Journalisten in Moskau mit.

    „Washington hatte zuvor Moskau Hindernisse bei dessen Kampf gegen die Terrormilizen Islamischer Staat (IS/Daesh) und Dschebhat an-Nusra aufgetürmt, indem Verhandlungen hinausgezögert oder die Verpflichtungen zur Abgrenzung der ‚moderaten Opposition‘ von den Terroristen nicht erfüllt wurden“, fuhr der General fort.

    „Jetzt hat (US-Außenamtssprecher Mark) Toner andere Länder offen aufgerufen, unsere Luftwaffen-Gruppierung im Kampf gegen den internationalen Terrorismus in Syrien zu behindern, um das Scheitern der amerikanischen Politik in diesem Land irgendwie auszugleichen.“

    „Wenn Sie gegen den IS und an-Nusra nicht kämpfen können oder nicht wollen, stören Sie uns wenigstens nicht. Unsere Gruppierung in Syrien ist ausreichend genug ausgestattet, um den Terror in dieser Region effektiv zu bekämpfen“, sagte Konaschenkow zu Toners Appell, keinen Beistand für russische Tankschiffe zu leisten, die Treibstoff für die russische Gruppierung nach Syrien transportieren.

    Allein im Laufe eines Jahres habe Russland das geschafft, wovon die US-geführte Koalition nur träumen könne. „Mehr als 2.000 Ortschaften kehrten zum friedlichen Leben zurück, 86 bewaffnete Gruppierungen stellten ihren Kampf ein, Hunderttausende Syrer kehrten heim“, sagte der russische Militär.

    Am 27. Oktober hatte sich Malta geweigert, russische Kriegsschiffe mit dem schweren Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ an der Spitze nachzutanken. Einen Tag zuvor hatte Moskau seinen Antrag zurückgezogen, den spanischen Hafen Ceuta zum Nachtanken anzulaufen.

     

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    Tags:
    Operation, Igor Konaschenkow, Syrien, USA, Russland
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