12:52 21 November 2019
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    Kreml zu Perspektiven der Syrien-Lösung mit Trump: „Man muss sich in Geduld fassen“

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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
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    Dem Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, zufolge haben weder der Kreml noch das russische Außenministerium mit der Privatveranstaltung unter Teilnahme von Donald Trump Jr., Sohn des gewählten US-Präsidenten, für eine neue Verfassung für Syrien etwas zu tun.

    Auf die Frage, ob der Kreml oder Vertreter des russischen Außenamtes in direkten Kontakt mit Trump Jr. in dieser Frage gekommen seien, sagte Peskow am Freitag: „Nein, weder der Kreml noch Vertreter des Außenministeriums haben mit dieser Diskussion etwas zu tun gehabt.“

    Die „Wall Street Journal“ hatte zuvor berichtet, dass Donald Trump Jr. im Oktober an einer Privatveranstaltung in Paris teilgenommen hat, auf der über eine neue Verfassung für Syrien als Schritt zur Beilegung der Krise im Land diskutiert worden sei. Die Mitveranstalterin des Treffens Randa Kassis habe besonders hervorgehoben, dass die Zusammenarbeit mit Russland in Sachen Nahost wichtig sei, schrieb die US-Zeitung.

    Peskow fügte hinzu, dass der russische Präsident Wladimir Putin von Anfang an die Idee der Zusammenarbeit für eine politische Regelung in Syrien verfechtet habe, jedoch keine Gegenseitigkeit bei der jetzigen US-Administration gefunden habe.

    „Präsident Putin ist weiterhin der Ansicht, dass die Situation ohne effektive vielseitige Zusammenarbeit und vor allem ohne Zusammenarbeit zwischen Russland und der USA nicht geregelt werden kann. Es wäre jedoch verfrüht, darüber zu sprechen, wie sich die neue US-Administration verhalten und welche Haltung sie einnehmen wird. Man muss sich in Geduld fassen und sich klar darüber werden, welche Konfiguration diese neue Administration annehmen wird“, so Putins Sprecher.

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    Tags:
    Geduld, Administration, Donald Trump Jr, Donald Trump, Dmitri Peskow, Syrien, USA, Russland