20:30 30 März 2017
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    Athen lässt Obama abblitzen: Russische Kriegsschiffe in griechischen Häfen willkommen

    © Foto: The Norwegian Armed Forces
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    Griechenland hat laut einer Quelle im Verteidigungsministerium nicht vor, russischen Schiffen das Anlegen und Auftanken in seinen Häfen zu verbieten. Athen lasse sich in dieser Frage nicht unter Druck setzen.

    „Mit der russischen Flotte wird es gut gehen, sie (die russischen Schiffe – Anm. d. Red.) werden anlegen und in Griechenland versorgt werden. Die Versorgung wird in Übereinstimmung mit den Regeln verlaufen“, sagte die Quelle gegenüber RIA Novosti.

    Dabei sei jede Form von Druck, um Griechenland dazu zu zwingen,  russischen Schiffen die Möglichkeit zum Auftanken zu verweigern, inakzeptabel. Der Vertreter des Ministeriums bestätigte zwar, dass US-Präsident Barack Obama bei seinem Besuch in Athen vergangene Woche dieses Thema angesprochen hatte. Es habe aber „keinen Druck“ gegeben, so die Quelle weiter.

    „Selbst wenn Obama Druck ausüben wollte, sind wir darauf nicht eingegangen“, betonte der Sprecher. „Und wir haben klar zu verstehen gegeben, dass wir in Bezug auf Russland eine souveräne Politik betreiben (…). Wir werden keinen Druck akzeptieren.“ Griechenland betrachte Russland als ein Partnerland.

    Der griechische Verteidigungsminister, Panos Kammenos, hatte zuvor in einem Interview erklärt, dass Griechenland trotz seiner Mitgliedschaft in der Nato Russland als einen Verbündeten betrachte und betonte, eine Verbesserung der Beziehungen zwischen den USA und Russland würde auch für Griechenland von Vorteil sein.

    Zum Thema:

    Auftanken russischer Flotte: Macht Spanien wegen Nato-Ärger einen Rückzieher?
    Tags:
    Tanken, Kriegsschiffe, Barack Obama, Athen, Griechenland, Russland
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      klaus.thomsenAntwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Toller Joesi!
      Joesi rules the World! Danke!!!!
      Was wäre Europa ohne Joesi!!!!!!
      Was ist eigentlich aus Ihrer Anti-Döner-Kampagne geworden
      (Stichwort: "Erdogähn")
      MfG Klaus Thomsen
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      mhbh
      Der Satan Obomba würde am liebsten ums Verrecken in seinen letzten Tagen als "Lame Duck" noch einen Großkonflikt mit Russland vom Zaun brechen, um seine letzte Rache am unbeugsamen und ungehorsamen Präsidenten Putin zu vollziehen. Es schmerzt ihn natürlich ungemein, dass Putin als beliebter Staatsmann weiter im Amt bleibt, während er selbst als einer der kriminellsten, großmäuligsten und betrügerischsten VSA- Präsidenten in die Analen der Geschichte eingehen wird. Obomba soll zur Hölle fahren und die IM Erika gleich mitnehmen, dann können Sie zusammen ewig dort schmoren, bis sie gar sind.
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      klaus.thomsenAntwort anmhbh(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      mhbh, warum denn gleich so aggressiv?
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      At_Tiffany
      Die Front bröckelt und Obimbo ist eine lame duck......
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      melanie_sAntwort anmhbh(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      mhbh, stilistisch auf hohem Niveau!
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      At_Tiffany
      Das ist der Bimbo in Obama, nicht sehen zu wollen, dass die Schlacht um Syrien für die USA verloren ist und nicht sehen zu wollen, dass die Schlacht ums weisse Haus für seine Lieblingskandidatin auch verloren ist. Er macht sich nur noch lächerlich.
    • Cereal KillerAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Никита, na dann ist es ja gut, dass wir Keyboard-Experten wie dich hier haben.^^
    • Piero DoldiAntwort anTHINKTANK(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      THINKTANK, er ist zu spät dran und die Ära der Demokratie-Missionare geht auch gerade zu Ende.
    • Piero DoldiAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor, auch ich ziehe den Hut vor Griechenland. Was für eine Niederlage für Obama undf die Clique der Neoliberalen.
    • Piero DoldiAntwort antina(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      tina, Deutschland wird wieder Verlierer sein dank Merkel&Co.
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      THINKTANK
      NATO-Mitglied und Russland-Verbündeter - wie geht das in der Praxis?
      Der hochgeehrte Mikis Theodorakis hat diese Formel auch mal versucht. Als (Ultra-)Linker für eine (Ultra-)Bürgerliche Partei kandidiert!
      www.youtube.com/watch?v=mPs1WGRMmJA&NR=1
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      SternchenAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Никита, ein Tankstopp in Spanien, in Malta oder Griechenland... Demnächst vielleicht noch ein Tankstopp in Tschechien oder der Schweiz. Vielleicht wird es dann selbst ihnen klar.
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      tinaAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi,
      Ich hoffe doch sehr,für uns alle,
      das Sie damit nicht Recht behalten .
      Und Angy kann machen was sie will.
      Selbst wenn sie sich mit einem Takker auf dem Chefsessel
      festnietet,wirds nicht viel nützen.
      Das Volk (Pack,also wir) werden den Bundestag fluten
      und alle Kriegstreiber verjagen.
      Trump hat sich bereits mehrmals klar dazu geäussert
      was er von ihr hält.Nämlich nix !
      Das Merkel weg muss ist schon beschlossene Sache.
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      SternchenAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Никита, könnten Sie uns freundlicherweise auch gleich noch die Lottozahlen von nächster Woche mit durchgeben?
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      Benjamin Wohlgemuth
      ...thank you very much Greece - once more you stand against evil like in ancient times ( a brave protector of civilization )...

      www.thejosefblashchakcase.blogspot.de
      plus.google.com/113036417540673881670
      www.waldorf-frommer.blogspot.de

      ...vielen Dank Griechenland - einmal mehr stellt ihr euch dem Bösen entgegen, wie in vergangenen Zeiten ( ein mutiger Verteidiger der Zivilisation )...
    • Piero DoldiAntwort antina(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      tina, ich gäbe Ihnen so gerne recht, weil Angela Merkel Deutschland fast so wie in einer Art von politischem Koma festhalten möchte und wir unzufriedenen Bürger gerne die Therapie der Bundeskanzlerin beenden würden/müssten. Doch, dann sehe ich so wie gestern, die neuesten Umfragen unter Bürgern/Wählern, welche die erneut angestrebte Kanzlerschaft mit 63% positiv bewerten und weiß, dass das Volk kaum etwas von den Zusammenhängen der bisherigen politischen Entwicklungen verstanden hat.

      Die Taktik dieser Frau nie etwas 100%iges auszusagen und sich nie festzulegen, worauf sich die Bürger beziehen könnten, macht sie auch gleichzeitig wenig angreifbar, weil sie jederzeit darauf verweisen kann, das sie dies oder jenes so nicht gesagt hat(Teflonkanzlerin). Zu beschließende Maßnahmen macht sie von Umfragen oder kippenden Zustimmungen(Volksängste wie Überfremdung, Fukushima etc.) abhängig.

      Gerhard Schröder hat 2005 als Bundeskanzler die Agenda 2010 eingeführt, welche für etliche Bundesbürger ziemliche Härten mit sich brachte und wurde dafür abgewählt. Angela Merkel war bis heute Nutznießerin dieser den Arbeitsmarkt und die Sozialpolitik umstrukturierenden Maßnahme, denn die Konjunktur verbesserte sich zunehmend, wenngleich auch viele prekäre Beschäftigungen entstanden.

      Doch Merkel kann bis heute mit guten Zahlen glänzen ohne sich dazu politisch groß bewegt zu haben, sie hat es einfach mehr oder weniger so belassen und dass sie kaum etwas ändert und auch nicht erkennbar auf uns zukommende Probleme reagiert, macht sie so beliebt. Dieses Verhalten und die Reaktion der Bürger ist ein Paradoxon, weil bei einem den Kopf in den Sand Stecken sich die Situation nicht ändert und eine notwendige Reaktion darauf nur verzögert wird.
    • AmbuyaAntwort anTHINKTANK(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      THINKTANK, --- "...wie geht das in der Praxis?"

      Indem das Schiff in den Hafen einläuft, nach Anmeldung natürlich, sich vom Lotsen einweisen läßt, aufgetankt wird und das Ganze retour. Ein sauberer Geschäftsvorgang.

      Man muss ihn nicht gleich heiraten, wenn man dem Nachbarn Kartoffeln verkauft, auf die Gefahr hin, dass der Nachbar eine davon dem Pfarrer an den Kopf wirft.
    • Ambuya
      Das nenne ich Rückgrat. Richtig so.
      Dieses amerikanische Nachtschattengewächs wär's noch imstande, es dem betreffenden Land zu verbieten, wennn die Russen - Gott behüte! - mal einen Nothafen bräuchten!
      Das ist per se eine heikle Angelegenheit - ist eigentlich immer zu gewähren, jedoch darf von dem in Not geratenen Schiff keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben ausgehen.
    • AmbuyaAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Никита, --- Sie müssen viel Geld haben...
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      THINKTANKAntwort anAmbuya(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ambuya, Es geht nicht um die Benutzung des Hafens (wie das funktioniert weiss ich natürlich auch). Es geht (ich wiederhole mich) um die Mitgliedschaft in der NATO und gleichzeitig VERBÜNDETER sein zu Russland. Logischerweise müsste / sollte Griechenland aus der NATO austreten (ausser es hätte die schlaue Funktion eines Troyanischen Pferdes).
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