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    Kremlsprecher weiß nichts von Order Putins als Antwort auf ukrainische Raketenübung

    © Foto: Roscosmos/Oleg Kotov
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    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die Frage nicht beantworten können, ob der russische Staatschef Wladimir Putin das Verteidigungsministerium beauftragt habe, eine militärische Antwort auf die von Kiew angekündigte Übung mit Raketenstarts im Luftraum vor der Halbinsel Krim vorzubereiten.

    Ukrainischen Medienberichten zufolge hat das russische Verteidigungsministerium dem Militärattaché der Ukraine angeblich einen Brief geschickt. Darin soll es heißen, dass Russland die ukrainischen Raketen und Startrampen vernichten werde, wenn Kiew Raketen im Luftraum der Krim abfeuern sollte.

    Wie Peskow anmerkte, hofft Moskau, dass Kiew keine unrechtmäßigen Handlungen vornehmen wird, die die Flüge über Russland gefährden würden.

    „Der Kreml möchte keine Handlungen durch die Ukraine zulassen, die das Völkerrecht verletzen würden und gefährliche Bedingungen für internationale Flüge über Russland und den angrenzenden Gebieten zur Folge haben könnten“, so Peskow.

    Der amtliche Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums, Andrej Lyssenko, sagte am Mittwoch bei einem kurzen Pressegespräch, die Ukraine gebe trotz möglicher Drohungen ihre Pläne nicht auf, Raketenübungen vor der Krim durchzuführen. Die Ukraine werde die Übungen „auf ihrem nationalen Territorium“ durchführen und „niemand darf uns anweisen, was wir tun sollen“.

    Zuvor hieß es aus der russischen staatlichen Luftfahrtagentur (Rosaviazija), dass die Ukraine einseitig, in Verletzung aller internationalen Abkommen beschlossen hat, am 1. und 2. Dezember Raketenübungen im souveränen Luftraum Russlands in der Nähe der Krim durchzuführen. Rosaviazija hat von der ukrainischen Seite gefordert, die entsprechende Gefahrenbenachrichtigung (NOTAM), wonach die Gewässer unmittelbar vor den Küsten der russischen Schwarzmeerhalbinsel zu Gefahrenzonen erklärt werden, unverzüglich aufzuheben.

    Laut Rosaviazija wird der Luftraum über der Schwarzmeerhalbinsel Krim trotz der von der Ukraine angekündigten Übung nicht gesperrt. Die Sicherheit der Flüge russischer Fluggesellschaften zwischen Simferopol und anderen Städten Russlands sei garantiert, hieß es.     
     
     

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    Raketenübung, Antwort, Rosaviazija, Andrej Lyssenko, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Krim, Russland, Ukraine