12:35 03 Dezember 2016
Radio
    Willy Wimmer

    „Gleiche Politik wie von Hitler“: Willy Wimmer zu deutschem Russland-Kurs

    © Sputnik/ Mikhail Voskresenskiy
    Politik
    Zum Kurzlink
    752520458820

    Die deutsche Politik hat sich völlig von den Fundamenten der Vergangenheit gelöst. Mit diesen Worten kommentierte Willy Wimmer, früherer verteidigungspolitischer Sprecher der Union und Ex-Staatssekretär beim Bundesverteidigungsminister, im Sputnik-Gespräch das neue Positionspapier der CDU, das eine Verschärfung der Russland-Politik vorschreibt.

    Herr Wimmer, Sie waren verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU. Dieses Positionspapier der CDU/CSU zu Russland ist ja quasi auch verteidigungspolitisch. Hätten Sie das auch so präsentiert zu Ihren Zeiten?

    Dieses Papier macht eigentlich deutlich, dass sich die deutsche Politik unter der Bundeskanzlerin Merkel völlig von den Fundamenten der Vergangenheit gelöst hat. Vor diesem Hintergrund kann ich Ihnen durchaus sagen, dass wir jedenfalls zu der Zeit als die Bundesrepublik Deutschland noch vertragstreu war und zum Nato-Vertrag stand und die Charta der Vereinten Nationen geachtet hat, wir zu einem solchen Papier nicht fähig gewesen wären. Ich habe gestern noch eine Aussage des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl in der Rhein-Zeitung, die in Koblenz erscheint, zur Wiedervereinigung gelesen, und er versichert da der staunenden und auch erfreuten Welt, dass von deutschem Boden aus nie mehr Krieg ausgehen würde. Wenn man diesen Satz nur wiedergibt, dann weiß man wie deutsche Politik verkommen ist. Und wir hätten so ein Papier der Verkommenheit mit Sicherheit nicht formuliert.

    Die CDU/CSU scheint sich nun auch massiv bedroht zu fühlen von Russland und setzt in ihrem Sicherheitskonzept in diesem Papier auf Aufrüstung und die Nato.

    Wenn man das alles im Zusammenhang sieht, dann hat man sich in Berlin offensichtlich ein eigenes Geschichtsbild zurechtgezimmert. Wenn das jemand anders gemacht haben würde, würde man sagen, würde man ihn wohl fragen, ist wohl Vollmond gewesen, als man so ein Papier geschrieben hat. Aber das ist nun mal die größte deutsche Partei und sie stellt die Bundesregierung und wenn man dieses Papier in diesen Zusammenhängen liest, ist diese Partei offensichtlich, meine Partei, zu einer Partei verkommen, die eine Gefahr für die europäische Sicherheit darstellt, und die nicht mehr in der Lage ist, die nationalen Interessen der Bundesrepublik Deutschland wahrzunehmen und zu vertreten. Das sieht man ja nicht nur an der Geschichtsfälschung, die in diesem Papier betrieben wird. ich will das an einem Beispiel deutlich machen: Jeder, der noch klar im Kopf ist, weiß im Zusammenhang mit dem Jahr 2008, dass es ein ziemlich durchgeknallter georgischer Staatspräsident gewesen ist, der den Krieg um Ossetien angezettelt hat. Wenn dann in dem Papier geschrieben wird, dass Russland Georgien 2008 überfallen haben würde, dann muss man sich ja fragen, in welcher Welt die Autoren dieses Papiers überhaupt leben. Dass ist das eine. Das zweite, was man in diesem Zusammenhang sagen muss, wir haben ja alle der Bundeskanzlerin im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ukraine durchaus die Fähigkeit zugeschrieben, jedenfalls den Ausbruch eines großen Krieges mitverhindert zu haben. Wenn man das Papier jetzt liest, muss man ja davon ausgehen, dass die Bundeskanzlerin, denn an ihr vorbei wird so ein Papier auch nicht im Entwurf geschrieben, dass die Bundeskanzlerin dem Minsker Prozess die Grundlage entziehen will und damit zur Destabilisierung Europas einen entscheidenden Beitrag liefern will.

    Die Position der CDU/CSU ist widersprüchlich. Auf der einen Seite will man Handel treiben mit Russland, auf der anderen Seite stellt man Russland als Aggressor dar. Das Papier beginnt mit einem freundlichen Vorwort, dem dann sofort einen lange Aufzählung russischer Schandtaten folgt. Für russische Ohren klingt das bestimmt nicht wie eine Einladung zur Zusammenarbeit.

    Es ist intellektuell unredlich, was man da macht. Wir sehen ja, die Politik gegenüber der Russischen Föderation seit der deutschen Wiedervereinigung und da muss man ja die ganze Latte hinzuaddieren – vom völkerrechtswiderrechtlichen Krieg gegen Jugoslawien über die Lüge mit dem Irak-Krieg und und und, und es endet ja nicht zuletzt bei Libyen und Syrien. Das ist ja das, was wir sehen, und damit einhergehend, eine völlige Veränderung der Nato, und dann eine Dislozierung von Nato-Truppen unmittelbar an der russischen Westgrenze. Mit dem, was wir seit vielen Jahren in Deutschland machen, auch im Zusammenhang mit einer veränderten Nato, tragen wir heute an der russischen Westgrenze wieder dazu bei, dass die gleichen Konflikts-Szenarien wieder hochkommen, wie im Kalten Krieg, von dem wir alle hofften, dass er vorbei und abgeschlossen sein würde. Das heißt, wir machen eine Politik, die sich nahtlos an das anschließt, was im Kalten Krieg gewesen ist, und wenn ich in Russland, in Moskau sitzen würde, und mir diese Entwicklungen an der Westgrenze ansehen würde, dann würde ich doch mit Sicherheit zu einem Schluss kommen: Das ist die gleiche Politik, die Adolf Hitler und Napoleon betrieben haben, und in dieser Dimension können wir eine Politik der guten Nachbarschaft, die wir uns ja alle 1990 bei der Charta von Paris in die Hand versprochen haben, nicht betreiben.             

    Gerade erst letzte Woche hat die EU eine Resolution gegen russische Propaganda und Propaganda vom IS verabschiedet, in ein und demselben Dokument übrigens. Die CDU/CSU scheint diese EU-Resolution nun direkt umsetzen zu wollen. Einzelne Passagen in dem Positionspapier scheinen direkt aus der EU-Resolution übernommen zu sein.

    Wir haben ja eine Situation, das muss ich zu meinem Leidwesen und zu meinem Bedauern sagen, in meinem eigenen Land, in Deutschland, wo gerade in der Zeit der Regierung Merkel mit wechselnden Koalitionspartner den in Deutschland bestehenden Pluralismus in der öffentlichen Diskussion und auch im Medienbereich aufgehoben worden ist, hier wird in einer Art und Weise Mainstream getrommelt, dass man sich ja nur an dunkle Zeiten der deutschen Geschichte erinnern muss, dann kann man das beschreiben, was derzeit passiert. Und wir sehen, dass bis zu Papieren, die in den Vereinigten Staaten im ‚Atlantic Council‘ formuliert und erarbeitet werden, dass das eine durchgehende Linie ist, mit der wir es zu tun haben, und der Kern dieser Linie, der ist sehr klar zu definieren. Die Russische Föderation hat sich nach der Jelzin-Zeit dazu durchgerungen, für die Eigenbelange ihres Landes eigenständig die Politik zu betreiben. Sie wollen in Übereinstimmung mit den geltenden Regeln des Völkerrechts ein souveräner Staat sein, und genau diese Haltung in Moskau wird vor allen Dingen durch die Führungsmacht des Westens, durch die Amerikaner, mit den Briten, und jetzt massiv mit den Berlinern, versucht aufzuweichen, Russland soll unter Kuratel gestellt werden. Anders kann man auch die Formulierungen in diesem Entwurf nicht lesen, es wird alles getan, um Moskau das politische Rückgrat zu brechen, und eines ist sicher: Das passiert mit Moskau nicht.

    Die Einstellung der CDU/CSU zu Russland scheint sich schon von der Einstellung der SPD zu unterscheiden. Meinen Sie Russland wird ein Wahlkampfthema werden?

    Wir müssen in der derzeitigen Situation sehen, dass der einzige, der noch mit Verstand in der Berliner Regierung die Dinge buchstabiert hat, was unsere deutsche Politik gegenüber der Russischen Föderation betrifft, ist Außenminister Steinmeier. Da kann man eine Menge dazu sagen, aber man muss feststellen, dass er jedenfalls vom Verstand und von den deutschen Interessen im Zusammenhang mit einem großen Nachbarland Gebrauch gemacht hat. Der wird jetzt aus dem Verkehr gezogen. Der außen- und sicherheitspolitische Berater der Bundeskanzlerin, der eigentlich für die Nato-Kriegs-Politik seit Solana stand und steht, geht jetzt nach New York. Ich würde gern wissen mit welcher Zielvorgabe er dahin geht, aber damit ist eine zweite, außen- und sicherheitspolitische Konstante in der Berliner Politik weggenommen. Wir gehen, was die Politik gegenüber allen unseren Nachbarn anbetrifft, auch der Russischen Föderation gegenüber, in eine außenpolitische Zeit, die davon bestimmt ist, dass wir leere Felder in Berlin zurücklassen, und da gehen in eine solche Situation solche Papiere hinein, und machen das ganze brandgefährlich. Wir haben in den zurückliegenden Jahren, eine völlige Abkehr von der Politik der Kanzler von (Konrad – Anm. d. Red.) Adenauer bis Gerhard Schröder unter Einfluss von Helmut Kohl und Helmut Schmidt gehabt und wir haben immer wieder darauf gelegt, mit unseren kleineren und größeren Nachbarn eine gute Nachbarschaftspolitik zu betreiben, und auf sie zu hören, und sie als gleichberechtigt zu empfinden. Das was die Bundeskanzlerin Merkel in Berlin veranstaltet, ist die Rückkehr zur deutschen Hybris. Mir tut deswegen Berlin leid, aber leider man muss sagen, das ist die Berliner Politik. Deutsche Hybris, wie wir sie eigentlich im letzten Jahrhundert zum Schrecken der Welt erlebt haben, und nie mehr erleben wollten. Helmut Kohl mit dieser Aussage zur deutschen Wiedervereinigung, die ich eben wiedergegeben habe, hat zum Absurdum geführt, und das ist gegen die Interessen des deutschen Volkes.

    Zumindest scheint es in der CDU keine „trojanischen Pferde des Kremls“ zu geben wie es sie laut einem Bericht des amerikanischen Think Tanks „Atlantic Council“ in der SPD gibt.

    Wenn ich das lese, und wenn ich das sehe, was offensichtlich deutsche Mitarbeiter des ‚Atlantic Council‘ da geschrieben haben sollen, dann kann ich nur sagen, das erinnert mich wirklich an Joseph Goebbels. So wird Diffamierung betrieben, somit werden die alle kalt gestellt oder sollen öffentlich diffamiert werden, die noch für einigermaßen rationale Politik gegenüber unserem großen Nachbarvolk stehen. Wenn man selbst den Bundeswirtschaftsminister oder ein Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn in die Kategorie ‚Trojanischer Pferde für Moskau‘ rückt, dann kann ich nur sagen, dann ist doch der Weg zur Volksverhetzung aufgegeben.

    Zum Thema:

    Willy Wimmer zum Obama-Besuch: Merkel ist das Zentrum des Anti-Trump-Widerstandes
    Willy Wimmer: Die Wahlentscheidung in den USA bewahrt uns vor einem großen Krieg
    Willy Wimmer: Wir werden in den Krieg geprügelt
    Willy Wimmer: Die Bundesregierung darf Ramstein innerhalb von zwei Jahren auflösen
    Tags:
    Willy Wimmer, Deutschland, Russland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    • Никита
      Den Vergleich zu Hitlerdeutschland passt wohl eher in Bezug auf die Parallelen zwischen dem Überfall auf Polen und den Überfall auf die Krim bzw. auf die "Heim-in´s-Reich-Politik".
    • FreddyAntwort anHSV Fan(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      HSV Fan, das man dich beleidigen kann, ist doch mal eine positive Feststellung.
    • FreddyAntwort anjoerg(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      joerg, "es herscht die freie Wahl des Bündnisspartners" Glauben sie das im Ernst? Aber netter Versuch, die US, EU und NATO Diktatur salonfähig zu machen.
    • FreddyAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Никита, wenn in ihrem Kopf nun schon Wahlen zu Überfällen mutieren, würd ich echt einen Facharzt aufsuchen.
    • joergAntwort ander15.Franzose(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      der15.Franzose, natürlich allein schon der Vergleich mit Hitler Deutschland und damals der Beitrag mit den 5 Korvetten ist reines Bashing. Haben Sie einmal gelesen das sich Herr Wimmer über die Anschaffungen im Bereich Millitär von Russland so aufgeregt hat?
    • joergAntwort anPeter(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Peter, nun und was hat das mit Söldnern zu tun? Meinen Sie wirklich das 1000 Soldaten Russland überfallen werden?
    • basshans
      Der geistig wendige, ältere Herr hat gottseidank keine Denkprobleme. Hier die jetzige deutsche Politik mit der Politik Hitlers gleich zu stellen zeigt wirklich schreckliche Parallelen und ist keineswegs eine Beleidigung aller Deutschen. Hier zeigt sich deutlich, wie manche Politiker ihren Sinn für die Realität verlieren.
    • billyvor
      Wimmers Vergleich, was die derzeitige deutsche Politik mit der Hitlers und Napoleons betrifft, ist auch meines Erachtens nicht sehr glücklich.

      Er lässt außer Acht, dass beider Politik auf Eroberung und Unterwerfung (auch Russlands) basierte. Dies beides zumindest kann man nicht einmal der Regierung Merkel vorwerfen (und das will etwas heißen ....)

      Allerdings sind die Ergebnisse der Politik dieser Regierungskoalition auf dem besten - nein schlimmsten - Weg, sich genau so auszuwirken. Insofern hat Herr Wimmer - wie auch mit allem anderen - durchaus Recht.

      Mit der deutschen (europäischen) Komplett-Unterwerfung unter die geostrategischen Interessen der USA macht man sich ohne Not - aber mit Vorbedacht ?- Russland zum Feind. Eine Konstellation, die 1990 jedenfalls nicht vorstellbar gewesen wäre. Und die Hybris (und die angedachten " Gegenmaßnahmen", mit der diese Regierung darauf reagiert, dass die eigenen Bürger ihr ganz überwiegend nicht folgen wollen, hätten auch einem Goebbels gut zu Gesicht gestanden).

      Weiter hat Herr Wimmer Recht wenn er sagt, dass diese Regierung von allem abgerückt ist, was andere deutsche Regierungen aufgebaut haben, und womit dieses Land lange Zeit gut gefahren ist. U.a. versucht man, es uns als friedensbildende Maßnahmen zu verkaufen, wenn man in jedem nur möglichen Krieg auf Seiten der USA mitmischt; faselt von Verteidigung der Werte, von denen wir selbst - wenn überhaupt - immer weniger haben.

      Und nicht zuletzt hat Herr Wimmer Recht, wenn er ausführt, dass Russland mit allen Mitteln daran gehindert werden soll, eine eigenständig die Politik zu betreiben, dass man es behindern will, wo immer es geht, nach den "Regeln des Völkerrechts ein souveräner Staat zu sein, dass es "unter Kuratel" gestellt werden soll.

      Der Traum der USA nach 1990, Russland für alle Zeiten klein zu halten, ging nicht in Erfüllung. Gottseidank. Die Europäer - und nicht zuletzt diese deutsche Regierung - arbeiten als dumme Erfüllungsgehilfen und gegen die eigenen Interessen fleißig daran, dass es doch noch klappen könnte. Ein starker, durchsetzungsfähiger Präsident, wie ihn Russland Gottseidank endlich hat, könnte sich nach allen Regeln der Kunst drehen und wenden, für den Westen bliebe er immer ein rotes Tuch. Nur eine russisch Regierung, die nach dem Takt der westlichen Musik tanzt, wäre diesen Herrschaften genehm.
    • PolitikscannerAntwort anGuenter071931(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Guenter071931,

      Dies Parallelen der Geschichte sind nicht von der Hand zu weisen und da hat Hr. Wimmer, wie immer, absolut recht.

      Die Propaganda sind die profanen Mittel um die Bevölkerung zu drinnen, während Sanktionen i.d.R., die Vorstufen zu kriegerischen Auseinandersetzungen bilden. Und die Zarin aus der Uckermark spielt in diesem makaberen, geopolitischen Spiel um Macht und Besitz ein übergeordnete Rolle als Vasall und Befehlsempfänger transatlantischer Interessen, wie zu Zeiten Hitlers, als ein gewisser Henry Ford und bekennender Antisemit Hitler finanziell unterstütze, was natürlich nicht in unseren politisch korrekten Geschichtsbücher geschrieben steht. Bedenkt man, das der Demokratie belesene Westen Terroristen als profanes Mittel zum Zweck unterstützt, finanziert und deckt um seine eigenen, von Macht und Gier getriebenen Interessen zu expor........ähm meinte natürlich am Hindukusch zu verteidigen, erinnert wiederum an den WK II, als gewisse Eliten einen einfachen Gefreiten aus Böhmen großzügig finanzierten. Wie sonst, hätte dieser einfache Gefreite nach all den Sanktionen und Repräsallien des Versailler Vertrages eine schlagkräftige Armee samt Rüstungsfabriken aus dem Hut zaubern können ? Merkel auf den Fußstapfen unseres Braunauers, autoritär, antidemokratisch und Egoman. Alles Attribute, die 1:1 übernommen werden können. Willi Wimmer hat wie immer, absolut recht. Klasse Beitrag gepaart mit viel Wissen und Sachverstand.

      Mfg
    • Jörg Martin Schimmelpfennig
      Ich las den Artikel zuerst in Der RIA Novosti und kommentierte dort:
      Есть умные люди в Германии и Вилли Виммер является одним из них, но, к сожалению, они будут меньше!
      (Es gibt intelligente Menschen in Deutschland und Willy Wimmer ist einer von Ihnen, aber leider, Sie werden weniger!)
    • robe
      Willy Brandt: "Wer Frieden will, muß sich für den Frieden vorbereiten."
    • robe
      Wimmer urteilt nicht so falsch. Faschismus: Nach dem Führerprinzip organisierte antiliberale und antimarxistische Bewegungen, Ideologien oder Herrschaftsysteme. Erscheinungsformen (Führerkult, Paramilitarismus, Politik des Spektakels usw)
    • otto-remagen
      Erschütternd , aber die Wahrheit . Es hilft nur noch ein aktiver Wiederstand gegen diesen Staat . Von innen und außen ! Fast alle Mittel sind rechtens !
    • otto-remagenAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Никита, welchen Überfall auf die Krim ? Ach ja , ich vergaß , sie antworten ja nie.... !
    • Zora Rudan
      Lieber Herr Wimmer, was bin ich froh dass es Sie gibt ! Vor dreißig Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können mit Ihnen politisch auf der gleichen Seite zu stehen. Was Krieg und Kriegshetze betrifft, kann es kein „Links“ kein „Rechts“ sondern nur ein „Dagegen“ geben. Sie wird man zu einer Diskussionsrunde im ZDF oder ARD nicht einladen, natürlich nicht, Sie „Russenfreund“.
      Also höre ich mir die „Russenfeinde“ an und denke selbst.
      Vielen Dank für Ihr Engagement
    • ewdw
      „Gleiche Politik wie von Hitler“ wimmert der Wimmer - der Bursche hat keine historisch fundierte Bildung, aber davon sehr, sehr viel.
      Ein typischer Schwätzer
    • zivilist
      Na, jedenfalls hat Merkel keinen Bart und Angst vor Hunden, so kann man sie wenigstens nicht verwechseln !
    • Zora RudanAntwort anewdw(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ewdw, und Sie glauben den Herrn Wimmer beurteilen zu können ? Schreiben Sie doch mal was Sie für falsch halten und warum.
    • Brainon
      Frauen haben der Politik viel Hysterie beigemischt . Sie neigen diszipliniert zu durchführen ohne breite Kritik zu äussern . Die Folgen , das System macht sich selbstständig und wenn keine Bremsen funktionieren dann der ZUg deralliert . Deutschland ist auf dem Weg . Wie damals mit Hitler , mit dem Kopf durch die Wand bis zu letzten Bluttropfen. Wann wird das Land sein Gleichgewicht finden ?
    • viele menschen
      "Die gleiche Politik wie unter Hitler":
      "Jobcenter zahlt junger Mutter kein Geld mehr

      Auf das Jobcenter in Ostprignitz-Ruppin kommt eine Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung und des Verdachts der Körperverletzung im Amt zu. Der Grund: Die Behörde hat einer jungen Mutter aus Rheinsberg, die einen dreijährigen Sohn und eine gut einen Monat alte Tochter hat, alle Bezüge gestrichen. ..."
      www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Jobcenter-zahlt-junger-Mutter-kein-Geld-mehr

      Die Willkür unter Merkel & Co. bei Hartz IV, kann man auch mit der verbotenen und verurteilten Willkür unter Hitler vergleichen:
      www.servat.unibe.ch/dfr/bv006132.html – Gestapo, Rn. 126 - 144

      Gleichzeitig werden auch damit Rentner um ihre Renten gedrückt, die breite Mittelschicht in Lohn gedrückt und um ihre Renten enteignet.
      Auch europäische Nachbarstaaten werden mit dieser Politik entwürdigt und um ihr Volkseinkommen betrogen. Griechenland ist das beste Beispiel.

      Es fehlen in Deutschland ca. 5 Mio passende und würdige Jobs, aber die Jobcenter haben nichts anderes zu tun um im Sinne der Industrie etc.. die Menschen entgegen der Menschenrechte zu enteignen, zu sanktionieren und zu entwürdigen damit Sie als billige Sklaven andere also die Mittelschicht - Länder im Preis und Würde drücken.

      Die meisten der willigen Richter stehen hinter Merkel & Co. wie damals die furchtbaren Juristen unter der NSDAP. Mit der EU - EUGH sieht es nicht besser aus.
    neue Kommentare anzeigen (0)

    Top-Themen

    • Im Raum von Aleppo: Syrische Soldaten stellen Nationalflagge auf

      Die gekonnte Innenpolitik von Syriens Präsident Baschar al-Assad hat ihm Unterstützung eines beträchtlichen Anteils der Bevölkerung während des Bürgerkrieges gesichert, schreibt Journalist Barak Barfi nach seinem Besuch in Aleppo.

      174797
    • NSA-BND-Kooperation

      Wie aus den von WikiLeaks veröffentlichten rund 2400 Dokumenten zur NSA-Affäre u. a. hervorgeht, hat der BND dem Untersuchungsausschuss durch abweichende Antworten die Arbeit erschwert. Im Sputnik-Interview verriet Jens Stomber, Themenbeauftragter der Piratenpartei Deutschland für den NSA-Skandal, dass er dem Ausschuss nicht mehr glaubt.

      41664
    • Die Toilette

      Sanitäreinrichtungen aus Russland haben sich zu einem Exportschlager entwickelt. Nach den Krisenjahren der Neunziger haben die Hersteller eine Qualitätsoffensive gestartet und den Absatz vervielfacht, wie das Portal „life.ru“ berichtet. Der schwache Rubel stimuliert den Absatz im Ausland.

      51480
    • Aleppo, Syrien, November 2016

      Großbritannien soll Russland nicht dabei stören, den Einwohnern der umkämpften Stadtviertel von Aleppo humanitäre Hilfe zu leisten, wenn London selbst nichts dergleichen macht. Das erklärte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, als Reaktion auf die jüngsten Äußerungen der britischen Premierministerin Theresa May.

      374159
    • Screenshot

      Disney-Konkurrenz? Der US-Konzern Discovery hat nun eine Episode des russischen Zeichentrickfilms „Fixies“ in sein Programm „Discovery Education“ aufgenommen, das in Schulklassen von insgesamt über 30 Millionen Kindern weltweit kommt. Sputnik fasst die interessantesten russischen Erfolgsstorys in der Branche zusammen.

      225447
    • Ctrl

      Die A-cappella-Gruppe basta hat mit Cut, Copy and Paste das Thema Büroalltag in unterhaltsamer Weise präsentiert. In heldenhafter Sangart wird hier gerade das aufgegriffen, was nicht eben heldenhaft im grauen Großraumbüro scheint.

      4412