12:32 03 Dezember 2016
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    A woman supporting Islamic Jihad

    Briefe enthüllen: Tatverdächtiger von Essener Sikh-Hochzeit plante noch Schlimmeres

    Adel Hana
    Politik
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    Der 18-jährige mutmaßliche IS-Anhänger, der wegen eines Bombenanschlags im April auf eine Sikh-Gemeinde in Essen vor Gericht steht, hat in mehreren Briefen einen Horror-Plan beschrieben, wonach er Kinder in einer Tageseinrichtung vergiften wollte. Dies berichtet am Donnerstag die „Bild“-Zeitung.

    Während des laufenden Berufungsverfahrens sind demnach nun neue Briefe aufgetaucht, die schockierende Details der Absichten des Angeklagten Mohammed Ö. offenbarten. Die Attentäter plante offenbar auch einen Anschlag auf einen Kindergarten in Gelsenkirchen.

    In den Briefen habe der Terrorverdächtige geschrieben, so der „Bild“-Bericht, ob man denn Kinder töten dürfe. Weiter soll er detailliert seine Pläne für das Attentat beschrieben haben: Als Eisverkäufer getarnt wollte er den Kindern vergiftetes Eis verkaufen, dann seinen Lastwagen in die Kita manövrieren und diese in die Luft sprengen. Des Weiteren solle er seinen Anführer gefragt haben, ob es denn in Ordnung sei, die Töchter Ungläubiger zu vergewaltigen.

    „Darf man gezielt auch Kinder töten? Ich arbeite als Eismann mit meinem Eiswagen und verkaufe Eis an viele Kinder. Dürfte ich nach der Scharia das Eis mit Arsen oder Blutverdünner würzen oder besser Strychnin, um damit Kinder zu töten?“, zitiert die Zeitung „The Huffington Post“ aus den persönlichen Briefen.

    Der Briefaustausch soll demnach zustande gekommen sein, als die Dschihadisten gemeinsam in U-Haft saßen. Der 18-Jähriger wollte seinem Anführer, dem 17-jährigen Yusuf T. den Brief heimlich übergeben, wurde jedoch von einem Justizwachtmeister dabei ertappt.
    Mohammed Ö. nannte in seinen Briefen auch Kontaktdaten weiterer Anhänger der IS-Szene in Gelsenkirchen. Nächste Woche werde das Gericht über den Anschlag auf einen Sikh-Tempel in Essen vom August dieses Jahres entscheiden. Da beide Angeklagte minderjährig seien, findet der Gerichtsprozess hinter geschlossenen Türen statt. Beide Terrorverdächtige sitzen zurzeit in Jugendhaft.
    Der Anwalt des 18-jährigen Mohammed Ö. wollte sich zum Prozess nicht weiter äußern. Der Verteidiger des mutmaßlichen Anführers Yusuf  T. dagegen gab an, dass sein Klient sich von der Salafisten-Szene losgesagt habe und vor Gericht umfassend aussagen werde.

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    Tags:
    Kindergarten, Islamischer Staat, Attentat, Anschlag, Kinder, Anschlag, Polizei, Staatsanwaltschaft, IS, Essen, Deutschland
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    Alle Kommentare

    • Freddy
      Gehört doch alles zu Merkels Ueberwachungspropaganda: Leute einschüchtern und sie verzichten freiwillig auf ihre Freiheit und Privatsphäre. Ein perverses Spiel.
    • Politikscanner
      Na, dass nenne ich doch eine gelungene Integration. Kulturbereicherung in all ihren Ideologisch, mittelalterlichen Facetten. Aber sicherlich wieder nur ein alltäglicher Einzelfall, der auf eine schwere Kindheit zurück zu führen ist - nicht wahr Angie ?

      MfG
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