20:45 26 Juli 2017
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    Situation in Mossul

    Mossul: Halbe Million Einwohner ohne Trinkwasser

    © REUTERS/ Ahmed Jadallah
    Politik
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    Wegen Schäden an einer der drei Wasserhauptleitungen in Mossul bleibt der Zugang zu sauberem Trinkwasser für die Hälfte der in dieser irakischen Stadt lebenden Kinder verwehrt, berichtet das UN-Informationszentrum.

    Die außer Betrieb gesetzte Wasserleitung, die die Zivilbevölkerung des östlichen Teils von Mossul mit Wasser versorgen soll, verläuft stellenweise durch die vom IS kontrollierten Stadtbezirke und ist daher nicht wiederhergestellt worden.

    Dem Vertreter des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF) im Irak, Peter Hawkins, zufolge befinden sich die Kinder und ihre Familien in Mossul in einer fürchterlichen Situation. Sie könnten jederzeit sterben oder verletzt werden, zudem hätten mehr als 500.000 Menschen kein sauberes Wasser mehr, so Hawkins.

    Auf Anordnung der irakischen Behörden wird Trinkwasser mit Lastwagen aus einer 35 Kilometer von Ost-Mossul entfernt gelegenen Gegend in die Stadt gebracht. Damit kann aber der Wasserbedarf der Einwohner nicht gedeckt werden.

    Der UNICEF-Vertreter hat alle Konfliktseiten aufgerufen, die Instandsetzung der beschädigten Wasserleitung zu ermöglichen. Er verwies auch darauf, dass das humanitäre Völkerrecht Angriffe auf zivile Infrastruktur-Objekte verbietet.

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    Tags:
    Wasser, IS, Mossul, Irak
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