13:25 05 Dezember 2016
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    Raketenabwehrsystem SM-3

    Moskaus neues Außenpolitik-Konzept: Globale US-Raketenabwehr bedroht Russland

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    Russland tritt für eine Zusammenarbeit mit den USA im Bereich der Rüstungskontrolle ein. Das geht aus dem neuen Konzept für Russlands Außenpolitik hervor, das Präsident Wladimir Putin am Donnerstag unterzeichnet hat. Dafür müssten allerdings bestimmte Bedingungen erfüllt werden, heißt es in dem Dokument.

    So seien jegliche Gespräche über die künftige Verringerung der Offensivwaffen nur unter Berücksichtigung aller Faktoren möglich, welche die globale strategische Stabilität beeinflussen. Dabei stelle die Bildung des globalen US-Raketenabwehrsystems eine Bedrohung für Russland dar.

     „Russland betrachtet die Bildung des globalen US-Raketenabwehrsystems als Bedrohung für seine nationale Sicherheit und behält sich das Recht vor, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen“, hieß es weiter.

    In dem Dokument wird auch das Thema Nato-Osterweiterung behandelt: „Russland begrüßt die Erweiterung der Nato sowie die Annäherung ihrer Militärinfrastruktur an die russischen Grenzen und die Verstärkung ihrer Militäraktivitäten in den an Russland grenzenden Regionen nicht.“ Diese  Schritte würden gegen die Prinzipien der gemeinsamen Sicherheit verstoßen und zur Verstärkung alter und zur Bildung neuer Trennlinien in Europa führen.

    Zum Thema:

    China: US-Raketenabwehr in Europa bedroht Russlands Sicherheit
    Kreml sieht Russlands Sicherheit durch US-Raketenschild bedroht
    US-Raketenabwehr behindert freie Nutzung des Weltraums
    National Interest: Prallen US-Raketen am russischen Superpanzer Armata ab?
    Tags:
    Außenpolitik, NATO, Wladimir Putin, USA, Russland
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