13:33 05 Dezember 2016
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    Der neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump

    Trump stoppt Umsturz-Politik der USA

    © AFP 2016/ Jewel Samad
    Politik
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    Donald Trump wird US-Präsident (171)
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    Die Außenpolitik der künftigen US-Administration wird sich nicht auf den „Sturz der Regime“ anderer Staaten richten, wie der designierte US-Präsident Donald Trump im Bundesstaat Ohio bei seinem ersten Meeting mit Anhängern seit der Wahl sagte.

    „Wir werden keine Regime oder Regierungen stürzen. Erinnern Sie sich an die sechs Billionen US-Dollar im Nahen Osten? Unser Ziel ist Stabilität, kein Chaos. Deswegen wollen wir unser Land wiederaufbauen. Es wird ja auch Zeit!“, so Trump.

    Damit wiederholte der künftige Staatschef seine Aussagen aus dem Wahlkampf darüber, dass die USA sechs Billionen US-Dollar für Kriege im Nahen Osten ausgeben würden, während sich das Land selbst im „kompletten Zerfall“ befinde. 

    Zudem bekräftige Trump die Bereitschaft der USA, im Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) mit jedem Land zusammenzuarbeiten.

    „Wir werden den IS besiegen und sind bereit, mit jedem Land zusammenzuwirken, welches uns dabei helfen wird, den IS und den islamischen Radikalismus zu besiegen“, sagte er.    

    Die Präsidentschaftswahl in den USA fand am 8. November statt. Der Republikaner Donald Trump dominierte dabei über seine Rivalin, die Demokratin Hillary Clinton, indem er bedeutend mehr Wahlmännerstimmen für sich gewinnen konnte. Die neue US-Regierung mit Trump an der Spitze wird nach der Amtseinführung des neuen Präsidenten am 20. Januar 2017 ihre Tätigkeit aufnehmen.

    Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hatte im Sommer 2014 Teile Syriens und des Irak eingenommen. Die Terroristen riefen in den besetzten Gebieten ein Kalifat aus. Die offiziellen Regierungen in Bagdad und Damaskus sowie eine internationale Koalition unter US-Führung kämpfen gegen die Besatzer. Russland setzt seit Herbst 2015 seine Luftstreitkräfte gegen die Islamisten in Syrien ein.

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    Tags:
    Politik, Terrormiliz Daesh, Donald Trump, Hillary Clinton, Naher Osten, Syrien, Irak, USA
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    Alle Kommentare

    • Germane
      Ob das »Das Merkel« begreifen wird ? Kann ich mir nicht mehr vorstellen !
      Sie hat Deutschland ja fast schon ruiniert !
    • billyvor
      Und wenn Trump auch nur das schaffen sollte , diese beiden Dinge durchzusetzen
      - "die US-Nasen aus den ureigenen Angelegenheiten anderer Staaten rauszuhalten"
      und mit jedem Land (auch und vor allem, wenn es denn wirksam sein sollte, Russland) gegen den IS zusammen zu arbeiten, verdiente er dafür den Friedensnobelpreis ....
    • zivilist
      Die USA haben sich darauf konzentriert, die Reichen zu bereichern, zuletzt ist das auch für die meisten Amis eine Katastrophe. Aber die Brandstifter schlafen nicht, im Gegenteil, sie nutzen die verbleibende Zeit, um möglichst viele 'Fakten' zu schaffen.
    • mhbh
      Was Trumpf aber unbedingt noch tun sollte - und zwar gleich zu Beginn - ist eine gnadenlose Jagd zu eröffnen auf all die Hardliner, Kriegstreiber und Mainipulatoren, Lügner und Betrüger, die den VSA über Jahrzehnte so extrem geschadet haben....da darf er keine falsche Rücksicht kennen und sollte für solche Fälle die Anwendung der Todesstrafe als bindend vorschreiben....Sonst formiert sich eine Widerstandsfront gegen ihn. Ohne ein Durchgreifen mit stahlharter Faust wird das nichts werden. Er muß im Grunde so vorgehen wie Duterte auf den Philippinen.....er kann sich ja mal von ihm beraten lassen.
    • gm.schulz
      Hoffe mal, Trump wird seine Ankündigungen tatsächlich umsetzen... - Halte es andererseits für möglich, dass diesmal die "Rechten" genauso veralbert werden wie seinerzeit die "Linken" mit der Wahl von Barry Soetero (alias Barack Obama
      www.sueddeutsche.de/politik/jugend-in-indonesien-als-obama-noch-soetoro-hiess-1.36152

      Nähere Informationen und Denkanstösse zu Donald Trump unter www.konjunktion.info
    • Piero DoldiAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist, die nächsten Wochen sind tatsächlich sehr gefährlich. Nicht nur, dass man mit allen Finessen versucht, Donald Trump als Präsidenten noch zu verhindern, sondern man will auch in Syrien den Russen noch ein Bein zu stellen oder die Situation im Schwarzen Meer verschärfen. Bin gespannt, was bis Januar noch alles passiert. Vielleicht bleibt uns ja dann das Weihnachtsessen vor Überraschung noch im Halse stecken?
    • hihardtAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor,
      das denke ich auch, aber man muss immer daran denken, WER das Sagen hat in Washington: Wall Street & Co! Sollte dennoch eine Wende angestrebt werden, dann kann man Trump nur "gute Gesundheit" wünschen! Er wäre nicht der erste US-Präsident, der über die Klinge springen würde.
    • hvatzigen
      Na ja immerhien hat der geschnallt das
      es so wie gehabt nicht weitergehen kann,
      hat der anscheinend geschnallt.
      Ob der einen abgerundeten Plan einige
      nenen es Vision hat???
      Mal abwarten, was der noch zum
      ,,Besten,, von sich gibt.
      Vor Illusionen sei gewarnt, auch der
      Kocht mit Wasser, die Hofschranzenauch.
      Ach ja Grill. Grins, Klugscheisser.
    • Cereal Killer
      Mensch das könnt ja was werden. Wenn Trump und Putin plötzlich zusammenarbeiten und gar keine Hetze mehr gegen Russland stattfindet, werden die ganzen Spakos, wie Jens Jakob, BIO und der HIV-Fan schnell arbeitslos. Hoffentlich reicht die Bildung dann noch, um irgendwo Bürger zu drehen.
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