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12:49 13 November 2019
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    Uno leistet befreitem Ost-Aleppo keine humanitäre Hilfe - Moskau

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    Die Uno hat bisher keine humanitären Hilfsgüter in die von Terroristen befreiten Wohnviertel Ost-Aleppos gebracht, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Freitag sagte.

    „Nach der Befreiung von über 40 Prozent der östlichen Stadtviertel, wo 90.000 Bürger leben, kam kein einziges Angebot für die Zustellung humanitärer Hilfsgüter. Bedauerlicherweise hat die Uno in die zurückeroberten Viertel Ost-Aleppos keine humanitären Hilfsgüter gebracht. Wir wissen nichts über 27.000 bis 30.000 Stadtbewohner, die sie angeblich bekommen, wie Jan Egeland (Berater des für humanitäre Fragen zuständigen UN-Sonderbeauftragten Steffan de Mistura – Anm. d. R.) gegenüber Reuters gesagt hat“, so Konaschenkow. 

    Dem Sprecher zufolge bringen Offiziere des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien täglich mehrere Tonnen Nahrungsmittel, Medikamente und Bedarfsartikel nach Aleppo.   

    „Wir hoffen, dass Egeland statt grundlose Behauptungen zu machen, endlich zu realen Taten übergehen und den Bewohnern Aleppos helfen wird.“

    uvor hatte Egeland erklärt, dass es in West-Aleppo für 150.000 Menschen ausreichend Lebens- und Arzneimittel gebe, die nach der Gewährleistung eines entsprechenden Zugangs nach Ost-Aleppo gebracht werden könnten. Russland und Syrien hätten nach seinen Worten die UN-Anfrage für die Einführung einer „humanitären Pause“ abgelehnt.

    Zuvor war gemeldet worden, dass die Terroristen aus dem syrischen Ost-Aleppo, wo mehr als 90.000 Menschen wohnen, komplett vertrieben worden sind. 507 IS-Terroristen hatten die Waffen niedergelegt und die Stadtviertel verlassen. Gemäß einer Entscheidung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad wurden 484 Kämpfern unter den Einwohnern der Stadt sofort Amnestien gewährt.

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    Tags:
    Humanitäre Hilfsgüter, Terrormiliz Daesh, Uno, Baschar al-Assad, Staffan de Mistura, Igor Konaschenkow, Jan Egeland, Russland, Syrien