02:42 30 Oktober 2020
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    Da die Ukraine im letzten Moment die Gefahrenzonen ihrer Raketenübungen im Schwarzen Meer in neutrale Gewässer verlegt hat, waren Russlands Territorialgewässer im Endeffekt nicht betroffen. Nichtsdestotrotz spürt die ganze Nation laut Poroschenko einen „Drive“.

    „Sie können sich gar nicht vorstellen, welcher Drive sich in meiner ukrainischen Nation entfacht hat, wie viele Anrufe der Verteidigungsminister und ich bekommen haben", sagte der ukrainische Staatschef bei einert Konferenz in Warschau.

    Die Raketen-Schießübungen wurden am 3. Dezember, nach zwei Tagen Manövern am Schwarzen Meer, beendet.

    Zuvor hatte der Leiter des Pressezentrums des ukrainischen Luftkommandos Süd, Wladimir Kryschanowski, mitgeteilt, dass die Luftstreitkräfte der Ukraine den zweiten Tag infolge Raketen nahe der Krim abfeuerten.

    Am Donnerstag hatte es laut dem Pressedienst des ukrainischen Präsidenten insgesamt 16 erfolgreiche Raketenstarts etwa 30 Kilometer von der russischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim entfernt gegeben. Kiew zufolge wurden bei den Übungen Raketensysteme des Typs S-300 verwendet. Alles entspräche den internationalen Normen.

    Davor hatte die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija eine NOTAM-Meldung (Benachrichtigung über Änderungen der Flugregeln für Piloten – Anm. d. Red.) bekommen, dass die Ukraine die Gefahrenzonen ihrer Raketenübung im Schwarzen Meer in neutrale Gewässer verlegt hatte.

    Russlands Territorialgewässer seien laut Rosawiazija nicht betroffen. Als Reaktion Russlands auf das Vorgehen der ukrainischen Luftstreitkräfte waren am Vormittag mehrere Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte an der Westküste der Krim in Stellung gegangen, um während der für den 1. und 2. Dezember geplanten Raketenmanöver der ukrainischen Armee im Notfall die Flugabwehr der Krim mobilisieren zu können.

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    Tags:
    Petro Poroschenko, Ukraine, Russland, Krim