13:19 27 November 2020
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    Kampf gegen IS-Terror (156)
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    Amerikanische Militärs und US-Verbündete sollen laut dem US-Verteidigungsminister Ashton Carter auch nach einer Vernichtung der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) im Irak bleiben, wie der TV-Sender „Fox News“ am Sonntag berichtet.

    „Sehr viel muss noch gemacht werden, um sicher zu sein, dass der einmal besiegte,Islamische Staatʻ so besiegt bleibt“, erklärte der Politiker am Samstag im Rahmen eines Sicherheitsforums in Kalifornien.

    Darum sei es notwendig, den Kampf gegen ausländische Kämpfer, die zu entkommen versuchen, sowie gegen Verlagerungsversuche des IS fortzusetzen. Dafür sollten nicht nur die USA, sondern auch ihre Partner militärisch vor Ort bleiben.

    Besonders wichtig sei es noch, die örtliche Polizei, Grenzschutztruppen und Streitkräfte im Irak zu unterstützen. Nur so könnten die von den IS-Terroristen befreiten Territorien auch befreit bleiben. Wie lange dies über den eigentlichen Kampf gegen den IS hinausgehe, konnte der Pentagon-Chef jedoch noch nicht sagen.

    Die irakische Großstadt Mossul steht seit 2014 unter Kontrolle des „Islamischen Staates“. Mitte Oktober begannen die irakischen Streitkräfte gemeinsam mit der regierungstreuen Kurdenmiliz Peschmerga eine Befreiungsoperation. Zugleich fliegt eine von den USA angeführte Allianz Luftangriffe auf die Dschihadisten.

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    Anti-Terror-Kampf, Terrormiliz Daesh, Ashton Carter, Irak, USA