11:48 14 November 2019
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    Röhren für die Gaspipeline Turkish Stream

    Putin bewertet Besiegelung des Turkish-Stream-Gesetzes durch Erdogan

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    Russlands Präsident Wladimir Putin rechnet damit, dass der Besuch des türkischen Premiers Binali Yıldırım in Moskau als Grundlage für den bevorstehenden Gipfel dienen wird.

    „Ich lasse den Präsidenten grüßen und wünsche ihm Wohlergehen. Wir sind dafür dankbar, dass er das Gesetz zum Bau der Gaspipeline ‚Turkish Stream‘ unterzeichnet hat“, so Putin bei einem Treffen mit Yıldırım.

    Laut Putin ist es eines der größten Projekte, die Russland und die Türkei umsetzen wollen.

    „Wir haben viel gemeinsame Arbeit. Ich rechne damit, dass Ihr Besuch als Grundlage für unser bevorstehendes Treffen mit dem türkischen Präsidenten dienen wird“, so Putin.

    Erdogan hatte das zuvor von seinem Parlament ratifizierte Gesetz zum Bau der Gaspipeline „Turkish Stream“ unterzeichnet. Erdogans Verordnung ist am Dienstag in der offiziellen Amtszeitung „Resmi gazete“ veröffentlicht worden, was das Inkrafttreten des Gesetzes bedeutet.

    Russland und die Türkei hatten sich Ende 2014 auf den Bau einer Gaspipeline auf dem Grund des Schwarzen Meeres geeinigt. Turkish-Stream ist als Ersatz für das russisch-europäische Projekt South Stream gedacht, welches am Widerstand der EU-Kommission gescheitert war. Moskau und Ankara haben am 10. Oktober ein entsprechendes Regierungsabkommen zum Bau der Pipeline unterzeichnen.

    Geplant sind zwei Stränge mit einer Leistung von jeweils 15,7 Milliarden Kubikmetern. Der eine Strang soll die Verbraucher in der Türkei versorgen. Über den zweiten soll Erdgas einem künftigen Gas-Hub an der türkisch-griechischen Grenze zufließen.

    Zuvor hatte der russische Premier Dmitri Medwedew eine Treffen von Putin und Erdogan für das erste Halbjahr 2017 angekündigt.

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    Turkish-Stream, EU-Kommission, Dmitri Medwedew, Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan, Binali Yildirim, Schwarzes Meer, Russland, Türkei