16:02 21 September 2017
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    US-Drohne MQ-1 Predator

    Obama bewertet US-Drohnen-Einsätze

    © Foto: US National Guard / Stanley Thompson
    Politik
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    Der scheidende US-Präsident Barack Obama hat den Einsatz von Drohnen im Anti-Terror Kampf verteidigt, wie am Mittwoch der TV-Sender CBS berichtet.

    „Bei keinem Angriff gibt es eine hundertprozentige Sicherheit. Wir haben früher auch eingeräumt, dass es auch tragische Fälle gab, in denen unschuldige Menschen durch unsere Angriffe getötet wurden“, so Obama bei seiner Rede zur, seinem letzten großen Auftritt als US-Präsident bezüglich der nationalen Sicherheit. Der Auftritt wird live auf der Web-Seite des Weißen Hauses übertragen.

    Natürlich gebe es Kritiker, die diese Luftangriffe für falsch hielten. „ Ich sage ihnen, wir müssen die Alternativen abwiegen“, betonte der US-Staatschef. Drohnen-Angriffe machten es möglich, die Deckungen der Terroristen ohne Luftangriffe zu vernichten. Sie seien von höherer Präzision gekennzeichnet und ein voller Truppeneinsatz bleibe erspart, bei welchem es mit größerer Wahrscheinlichkeit  zu Opfern unter Unschuldigen kommen könne, betonte er.

    Zuvor hatten Menschenrechtsorganisationen die Obama-Regierung wegen deren Einsätze von Drohnen in Ländern wie Afghanistan, Irak, Syrien, Pakistan, Jemen, Somalia und anderen Staaten heftig kritisiert. Nach Angaben der Menschenrechtler haben dieses Angriffe bereits zum Tod von Hunderten der Zivilisten geführt.

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    Tags:
    Rede, Auftritt, Drohnenangriff, Terror, Menschenrechtsverletzungen, Drohnen, Terrorbekämpfung, Barack Obama, USA, Washington
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