10:38 21 August 2017
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    Donbass: Ukrainische Armee darf jetzt mit Waffen aus Erstem Weltkrieg kämpfen - VIDEO

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    Das ukrainische Verteidigungsministerium hat seinen Soldaten offiziell erlaubt, bei den Kämpfen mit Aufständischen im Osten des Landes das Maxim-Maschinengewehr aus dem Jahr 1910 einzusetzen. Die Waffe, die sich bereits im Ersten Weltkrieg bewährt hatte, wurde von ukrainischen Soldaten bislang inoffiziell eingesetzt.

    „Einzelne Einheiten der ukrainischen Armee (ich betone, nur auf ihre persönliche Bitte) setzen dieses Maschinengewehr bei der Anti-Terror-Operation (so nennt Kiew seinen seit 2014 andauernden Militäreinsatz gegen Regierungsgegner im abtrünnigen Donbass – Red.) ein – auf Stützpunkten und Sperrstellen zur Feuerverstärkung“, bestätigte Nikolai Schewzow, Ressortleiter Bewaffnung  bei den ukrainischen Streitkräften, laut dem Nachrichtenportal Ukranews.

    Schewzow verwies darauf, dass das Maxim-Maschinengewehr der Modifikation PM 1910 gegen „lebende Gruppenziele“ auf eine Distanz von 1000 Metern wirksam sei und dass sein Lauf selbst nach intensivem Schießen nicht gewechselt werden müsse.

    Dass ukrainische Soldaten mit Maxim-Maschinengewehren kämpfen, wurde bereits Anfang des Jahres bekannt, nachdem sich im Netz entsprechende Videos verbreitet hatten.

    Maxim-Maschinengewehr (r.) auf einer Waffenschau in Lwiw anlässlich des 25-jährigen Bestehens der ukrainischen Armee, 06. Dezember 2016
    © Sputnik/ Stringer
    Maxim-Maschinengewehr (r.) auf einer Waffenschau in Lwiw anlässlich des 25-jährigen Bestehens der ukrainischen Armee, 06. Dezember 2016

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    Tags:
    Donbass, Ukraine
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