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23:05 20 August 2019
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    Donald Trump

    Der Kampf geht weiter: So wollen Demokraten Trumps Leben zum Albtraum machen

    © REUTERS / Jonathan Ernst
    Politik
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    Der führende Polittechnologe der US-Demokraten, David Brock, eröffnet ein operatives Zentrum, dessen Ziel ist, das Leben des designierten US-Präsidenten Donald Trump bis zu seinem offiziellen Amtsantritt zu einem Albtraum zu machen. Professor Robert Guttman erläutert in einem Interview mit Sputnik, wieso allein der Versuch dessen sinnlos sei.

    Am Dienstag teilte David Brock, ein enger Vertrauter von Hillary Clinton, mit, dass American Bridge – ein Unternehmen, das finanzielle Mittel zur Unterstützung der ehemaligen Präsidentenkandidatin sammelte – künftig die Rolle eines Angreifers einnehmen und Trumps Übergangsteam und Administration kontrollieren werde.

    Eigenen Angaben zufolge verfügt Brock über große Archive zu Trump. Seine Agenten würden bereits Tausende Stunden Videoaufnahmen analysieren, um heikle Daten zu finden. Laut Brock wird die Administration des Republikaners zur korrumpiertesten seit Amerikas „Goldenen Zeitalters“.

    Laut Professor Robert Guttman, einem politischen Experten von der George Mason University, könnte Brocks Organisation nicht die einzige sein, die Trumps Arbeit bewachen wolle.

    „Es könnte aber auch eine andere Gruppe entstehen, die dieser entgegenwirken wird. Heute Morgen haben wir erfahren, dass Trumps Wahlstabsleiterin, Kellyanne Conway, (…) solch eine Gruppe anführen könnte, die nur über die Erfolge des 70-jährigen Republikaners berichten würde“, so Guttman.

    Wladimir Putin und George Bush. Archivbild
    © AP Photo / Ricardo Mazalan
    Auf der einen Seite stünde somit eine Nichtregierungsorganisation, die Trump unterstütze, während auf der anderen Seite die Organisation von Brock das Leben des zukünftigen Staatschefs zum Albtraum machen wolle.

    „Es könnten aber auch andere Organisationen entstehen, die gegen Trump gerichtet sind. Hillary Clinton und die Demokraten haben eine Menge Geld, um so etwas zu finanzieren (…), um seine Vergangenheit zu studieren (und Blamagen zu finden – Anm. d. Red.)“, fügte der Experte hinzu.

    Dem Professor zufolge werden diese Organisationen aber nichts Neues erzählen können.

    „Sie können Informationen finden, die sein Image negativ beeinflussen könnten. Aber jedes Mal, wenn man solche Informationen bringt, scheinen Trumps Anhänger ihn noch mehr zu unterstützen. Je mehr man also versucht, Trump zu kompromittieren, desto weniger kümmern sich seine Anhänger darum“, erläuterte er. „Deshalb ist dieser ganze Einfall sinnlos“, so Guttman abschließend.

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    Tags:
    Hillary Clinton, Donald Trump, USA