00:31 23 November 2017
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    Pentagon-Chef Ashton Carter und der afghanische Präsident Aschraf Ghani

    Pentagon-Chef Carter in Afghanistan eingetroffen

    © AP Photo/ Massoud Hossaini
    Politik
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    US-Verteidigungsminister Ashton Carter hat sich in der afghanischen Hauptstadt Kabul eingefunden, meldet Reuters am Freitag. Auf Carters Programm steht ein Truppenbesuch beim US-Kontingent und Gespräche mit dem Präsidenten des Landes, Aschraf Ghani.

    Bei einem Telefonat in der letzten Woche hatten der afghanische Staatschef und der designierte US-Präsident Donald Trump „die Terrorgefahr, mit der beide Länden konfrontiert sind“, erörtert.

    Der künftige außenpolitische Kurs Trumps bleibt indes vage. Während des US-Wahlkampfs hatte er der Außenpolitik eine geringe Bedeutung beigemessen und Afghanistan nur selten thematisiert.

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    Derzeit sind in Afghanistan rund 10.000 US-Soldaten im Rahmen der Mission „Resolute Support“ stationiert, die unter anderem die afghanischen Regierungskräfte ausbilden und beraten.

    Vor einem Monat hatte der Pentagon-Chef den Tod von vier US-Soldaten bei einer Explosion am US- und Nato-Hauptstützpunkt in der ostafghanischen Provinz Parwan bestätigt. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.

    Der scheidende US-Präsident Barack Obama hat die geplante Kürzung des afghanischen US-Kontingents um nahezu die Hälfte bis Ende dieses Jahres wegen der instabilen Lage im Land verschoben.

    Im Oktober war Verteidigungsminister Carter unangekündigt in den Irak gereist – wenige Tage nach dem Beginn der Offensive zur Befreiung der nordirakischen IS-Hochburg Mossul von der Terrormiliz und dem Tod eines US-Soldaten.

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    Tags:
    Donald Trump, Ashton Carter, Afghanistan, USA
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