22:44 24 Februar 2020
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    Moskau ist bekannt, dass es in der EU schriftliche Anweisungen darüber gibt, wie jeder Mitgliedstaat sich öffentlich über Russland äußern muss, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag, nach Verhandlungen mit seinem serbischen Amtskollegen in Belgrad.

    „Uns ist bekannt, dass es in der EU schriftliche Anweisungen darüber gibt, wie jedes Land, einschließlich der Mitgliedschaftskandidaten, sich öffentlich bei jeder Erwähnung der Russischen Föderation äußern muss“, sagte der Diplomat.

    Dabei gehe es um bestimmte Ausdrücke, erläuterte er.

    „Dort steht, dass alle diese Länder absolut verpflichtet sind, die Begriffe ‚Annexion der Krim‘, ‚Besatzung des Donbass‘ und ähnliche wie eine Mantra zu sprechen. Wenn man zusieht und liest, wie EU-Mitgliedstaaten sprechen, scheint es, dass diese Anweisung verpflichtend ist.“

    Laut Lawrow kann man aber „keine blinde Unterwerfung mehr beobachten“. „Es gibt viele Länder in der EU, die begreifen, wie absurd die Lage ist“, betonte der Außenminister.

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    Tags:
    Sergej Lawrow, Russland, Europäische Union