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    US-Präsident Donald Trump (2017) (279)
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    Die Zeitung „Financial Times“ (FT) hat den designierten US-Präsidenten Donald Trump zur „Persönlichkeit des Jahres“ 2016 ernannt.

    „Er hat die Regeln der US-Politik umgeschrieben. Und jetzt zeigt der im Handel gewandte Präsident, ob seine Versprechungen nur Anfangspreisangebote gewesen sind“, so beginnt der entsprechende Artikel.

    Viele Amerikaner dachten demnach vor den Wahlen, dass Donald Trump nicht hätte gewinnen können.

    „Italien ist auf einen Bluff von Silvio Berlusconi hereingefallen. Großbritannien hat den Brexit gewählt. Aber Herr Trump (…) hätte nie vom amerikanischen Volk akzeptiert werden können. Aber dann ist die Nacht des Triumphs gekommen. Und fast alle haben dabei falsch gelegen”, so das Blatt weiter.

    FT betont außerdem, Donald Trump habe die US-Demokratie am 8. November nicht geändert; sie habe schon seit vielen Jahren schlecht funktioniert. „Es ist kein Zufall, dass sich der Sieg von Donald Trump im selben Jahr wie der Brexit und das Referendum in Italien ereignet hat“, gab die Zeitung an. Jeder Umstand sei einzigartig, aber alle zusammen seien mit starken Trends verbunden.

    „Trumps Karriere (…) zeigte ihn als eine Person mit sehr flexiblen Neigungen. Dies unterscheidet ihn von mehr ideologischen Populisten wie Marine Le Pen in Frankreich und Geert Wilders in den Niederlanden“, so FT abschließend.

    Zuvor hatte das US-Magazin „Time“ den neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump zur „Persönlichkeit des Jahres“ 2016 gekürt.

    Der 70-jährige Unternehmer Donald Trump hatte bei der US-Präsidentschaftswahl am 8. November 2016 gegen Hillary Clinton gewonnen. Am 19. Dezember soll seine voraussichtliche Wahl im Electoral College und am 20. Januar die offizielle Amtseinführung stattfinden.

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    Tags:
    Person, Politik, Financial Times, Donald Trump, USA