07:14 20 November 2019
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    Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow

    Peskow: „Einmischung“ Moskaus in Brexit-Referendum ist Gruselgeschichte

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    Der Kreml-Sprecher, Dmitri Peskow, hat die Vorwürfe an Russland, das Brexit-Referendum beeinflusst zu haben, als ein Mittel bezeichnet, mit dem kurzsichtige Politiker die Wähler von ihren eigenen Pleiten ablenken wollen.

    „Dies zeugt von einer sehr  primitiven, kurzsichtigen und unprofessionellen Sorte der Politik und von Politikern, die Märchen, Lügen- und Gruselgeschichten bevorzugen", sagte Peskow bei einer Pressekonferenz am Mittwoch.  Damit würden  solche Politiker versuchen, das „Nichtvorhandensein realer Taten und von Erfolgen im Bereich Politik" zu verschleiern. 

    Britische Premierministerin Theresa May
    © REUTERS / Marco Bertorello/Pool

    Zuvor hatte der Abgeordnete des britischen Unterhauses von der Labour-Partei, Ben Bradshaw, geäußert, Russland habe höchst wahrscheinlich das Ergebnis des Brexit-Referendums beeinflusst.  Eine  mögliche Einmischung Moskaus  in das Verfahren der Volksabstimmung könnte mit Hilfe von Hackern umgesetzt worden sein, sagte Bradshaw, allerdings musste er zugeben, dass es für diese Theorie noch keine Beweise gebe.

    Außerdem machte Bradshaw Russland  für den riesigen Zustrom von Migranten  nach Europa verantwortlich.

    Am Samstag hatte die Zeitung „The Washington Post" berichtet,  die CIA habe geschlussfolgert, dass Russland angeblich den US-Präsidentschaftswahlkampf beeinflusst habe, um Donald Trump zu seinem Wahlsieg zu verhelfen. Am Montag wurde dennoch berichtet, dass das Büro des Direktors der nationalen Nachrichtendienste die  Zusammenfassungen der CIA nicht bestätigt hatte.

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    Einmischung, Brexit, Dmitri Peskow, USA, Großbritannien, Russland