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    Aleppo-Flüchtlinge, 13. Dezember

    UN: Terroristen behindern Abzug von Zivilisten aus Aleppo

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    Wölfe in Schafspelzen: Laut Angaben der Internationalen UN-Untersuchungskommission für Syrien haben Kämpfer der Terrorgruppierungen Ahrar al-Scham und der al-Nusra-Front den Abzug der Einwohner von Ost-Aleppo behindert und sich selber als Zivilisten ausgegeben.

    "Der Kommission liegen Informationen vor, dass Oppositionsgruppen, darunter Jabhat Fatah al-Sham (frühere Al-Nusra-Front) und Ahrar al-Scham die Einwohner daran hinderten, (aus Ost-Aleppo, Anm. d. Red.) abzuziehen und sich selber als Zivilisten ausgaben", heißt es in dem Dolument. 

    Westliche Medien am Haken der Terroristen…
    © Sputnik / Vitaliy Podvitskiy
    Das sich die "Rebellen" als Zivilisten ausgegeben hätten, würde das Risiko erhöhen, dass echte Zivilbevölkerung getötet oder verletzt werden könnte.

    Indem die Regierungstruppen Ost-Aleppo unter ihre Kontrolle gebracht haben, seien sie von nun an dafür verantwortlich, dass in dem Stadtteil Ordnung herrsche und die Rechte der Anwohner nicht verletzt werden, wird in dem Dokument betont.

    Die syrische Armee hatte zuvor eine Offensive auf die Kämpfer im östlichen Teil von Aleppo gestartet. Nach russischen Angaben vom Dienstag stand die Stadt bereits zu 98 Prozent unter Kontrolle der Regierungstruppen.

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    Tags:
    Fatah al-Scham, Ahrar al-Scham, Al Nusra-Front, Aleppo