09:45 20 November 2019
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    Assad: Wie Trump Syriens und Russlands Verbündeter werden kann

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    Laut dem syrischen Präsidenten Baschar Assad gehören die Beziehungen der USA und Russlands wohl zu den wichtigsten Dingen von heute. Von grundlegender Bedeutung sei auch, ob der kommende US-Präsident, Donald Trump, genügend Willen zeige und auch die Möglichkeiten habe, um sich an seine Wahlversprechen zu halten.

    „Während seiner Wahlkampagne sind Trumps Worte über die Terrorismusbekämpfung und die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder zwecks eines Umsturzes, was die USA schon seit vielen Jahrzehnten praktizieren, sehr deutlich und klar gewesen. Das ist natürlich gut, aber alles hängt von Trumps Willen ab, diese Tendenz beizubehalten“, äußerte Assad gegenüber russischen Medien.

    Vieles hänge auch von den Möglichkeiten des kommenden Präsidenten hinsichtlich der in den USA herrschenden Lobbys ab und ob Trump genügend Willen habe, seine Versprechen zu realisieren. Gegen Trump seien Medien, der Kongress und sogar einige Republikaner eingestellt. Sie würden die Idee der weltweiten US-Hegemonie und des weiterwährenden Konfliktes mit Russland vertreten.

    „Wenn Trump all diese Hindernisse schließlich überwinden und tatsächlich gegen den Terrorismus agieren wird, so wird er meiner Meinung nach zu unserem natürlichen Verbündeten. Und zu eurem (zu Russlands – Anm. d. Red.) auch! Genau dazu rufen wir mit euch zusammen ständig auf!“, betonte er.

    Und wenn Trump dies schaffe, so werde sich auch die Welt verändern – immerhin seien das Wichtigste heute die Beziehungen Russlands und der USA.

    „Wenn er sich diesen Beziehungen nähern wird, wird sich der größte Teil der Spannung in der Welt entladen. Dies ist hier für uns in Syrien sehr wichtig“, fügte er hinzu.

    Trotzdem sollte man aber bedenken, dass niemand weiß, wie sich die Situation im kommenden Monat und auch weiter entwickeln werde.

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    Tags:
    Donald Trump, Baschar al-Assad, Syrien, USA, Russland