06:30 03 April 2020
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    Russland möchte keine Freundschaft, die sich gegen jemanden richtet – mit diesen Worten kommentierte der Kreml eine Äußerung von Federica Mogherini. Die EU-Außenbeauftragte hatte laut dem Wall Street Journal Russland einen Schulterschluss angeboten, um dem neuen US-Präsidenten Donald Trump gemeinsam die Stirn zu bieten.

    Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, räumte in seiner Stellungnahme ein, dass die Beziehungen zwischen Russland und der EU gegenwärtig am Boden lägen. Dennoch könne er „kaum der Idee zustimmen, gegen jemanden befreundet zu sein…Das ist eine Vorgehensweise, die kaum unseren Interessen entspricht.“

    „Erstens wissen wir noch nicht, welche Politik die US-Administration unter Donald Trump betreiben wird“, so Peskow weiter. Russland wünsche sich gute Beziehungen zur EU und möchte den Dialog wiederbeleben. Beide Seiten könnten laut Peskow im Anti-Terror-Kampf und im Kampf gegen den Klimawandel zusammenarbeiten. Doch gegenwärtig gebe es zwischen Moskau und Brüssel überhaupt keine Beziehungen.

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    Donald Trump, Dmitri Peskow, Federica Mogherini, Europäische Union, USA, Russland