14:48 18 Oktober 2017
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    Donald TrumpSalman ibn Abd al-Aziz, König von Saudi-Arabien (l.)

    „Ich werde sie zwingen“: Trump will Golf-Monarchien in Syrien in die Pflicht nehmen

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    Der designierte US-Präsident Donald Trump will dem kriegsgebeutelten syrischen Volk helfen. Amerika könnte nach seinen Worten Sicherheitszonen in Syrien schaffen - auf Kosten der reichen Golf-Monarchien.

    „Wenn ich mir ansehe, was in Syrien passiert, werde ich sehr traurig“, sagte Trump vor seinen Anhängern in Hershey (US-Bundesstaat Pennsylvania). „Wir müssen dem syrischen Volk helfen.“

    Auch die reichen Golf-Staaten sollten dabei mitmachen, fordert der künftige US-Staatschef: „Ich werde sie zwingen, uns Geld zu geben, damit wir Sicherheitszonen in Syrien schaffen.“ Trump  hatte bereits im Wahlkampf dazu aufgerufen, den „Wahnsinn in Syrien zu stoppen“.

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    Der syrische Präsident Baschar al-Assad, den die die scheidende US-Administration zu Fall bringen wollte, räumte gar ein, dass der neue amerikanische Präsident sich mit Syrien gegen den Terror verbünden könnte.

    In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra-Front und andere gegenüber.

    Tags:
    Donald Trump, Baschar al-Assad, Syrien, USA
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