14:47 18 Oktober 2017
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    Aleppo nach dem Abzug der Terroristen und deren Familien

    Russischer Generalstab: Keine "mit Leichen übersäten Straßen" in Aleppo

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    Politik
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    Der russische Generalstab hat westliche Berichte über massenweise zivile Opfer in Aleppo als „Lüge“ zurückgewiesen.

    „Westliche Politiker reden von angeblichen Massenopfern unter der Zivilbevölkerung bei der Befreiung von Aleppo. Ihnen zufolge sind die Straßen mit Leichen übersät, Hunderte Bewohner hätten sich in den Kellern versteckt“, sagte Sergej Rudskoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives beim russischen Generalstab, am Freitag.

    „Ich sage mit aller Verantwortung: Diese Informationen sind eine unverhüllte Lüge", so der General. Nach seinen Worten haben russische Offiziere und Vertreter des Roten Kreuzes, die gemeinsam mit der syrischen Armee die befreiten Viertel von Aleppo betreten haben, keine Leichen vorgefunden.

    Rudskoj betonte, dass das russische Militär sich über die Lage vor Ort aus erster Hand informiere „und nicht aus den sozialen Netzwerken und von Webseiten der Extremisten“. Darüber hinaus wären in Echtzeit Drohnenvideos in die ganze Welt ausgestrahlt worden.

    Nach erbitterten Gefechten hatte die syrische Armee in dieser Woche die wichtige Großstadt Aleppo im Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Die terroristische al-Nusra-Front, die in den östlichen Bezirken Widerstand leistete, willigte in den Abzug ein.

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    Tags:
    Aleppo, Syrien
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