08:08 28 März 2017
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    Syrische Armee in Palmyra

    Syrische Armee wehrt starke IS-Attacke bei Palmyra ab Quelle

    © REUTERS/ Omar Sanadiki
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    Lage in Syrien (2017) (261)
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    Die syrische Armee und die Volkswehr haben einen massiven Angriff der IS-Terrormiliz auf den Militärflugplatz T-4 in 90 Kilometern Entfernung von der Oasenstadt Palmyra abgewehrt. Dies teilte eine mit der Situation vertraute Quelle der Agentur RIA Novosti mit.

    „Die Armee und die Volkswehr haben einen starken Angriff des IS auf die Airbase T-4 abgewehrt. Der Angriff wurde von Südwesten her unternommen, der Feind hat sich zurückgezogen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

    Ihm zufolge befand sich der Flugplatz unter regelmäßigem Minenwerfer- und Raketenbeschuss. Es sei gelungen, die Terroristen in verschiedenen Richtungen um mehrere Kilometer zurückzudrängen. Doch von Südwesten her hätten sie sich der Airbase T-4 bis auf drei-vier Kilometer angenähert, was eine reale Bedrohung für den Flugplatz bedeutet. 

    Der syrische Militärflugplatz T-4 ist im Grunde genommen die Hauptstütze und erste Verteidigungslinie der Regierungstruppen an den Zugängen zur Stadt Homs von der Seite der Palmyra-Front. Nach der Zurückeroberung von Palmyra war es den Terroristen gelungen, 90 Kilometer in Richtung Homs vorzurücken. Sie drohen, die Stadt al-Karjatain einzunehmen, und setzen ihre Angriffe gegen die Positionen der syrischen Armee bei Palmyra fort. 

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    Tags:
    Angriff, Terrormiliz Daesh, Freie Syrische Armee, Palmyra, Syrien
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    Alle Kommentare

    • zivilist
      Die US verführte Allianz gegen den IS tangiert das jedenfalls nicht.
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      ingomaus
      lasst die Schwäne aufsteigen, und haut die stärksten Bomben in die IS Stellungen.
    • zivilist
      Der IS macht jetzt, was er am Besten kann, Bewegungskrieg.

      Einen Staat wird er so freilich nie erreichen, allenfalls einen Status, eine fortgesetzte gegenseitige Zerfleischung.
    • avatar
      K.A.S.
      Sehr gut. Dort in Aleppo hat man sie eingekesselt. Hier wie Überall in Syrien treibt man sie zusammen.

      Dr.M. und Obama zeigten sich gestern/heute in der ARD auch sehr zuversichtlich, dass ohne Krieg, die internationale Staatengemeinschaft der BRICS mit Syrien, Iran, Irak, Türkei usw. bald alle Regierungssturz Bemühungen durch US/GB in Syrien eliminiert hat und alle US/GB-Banden so sicher wie die Wahrheit noch vor den Wahlen der Merkels in Europa raus bringt.
    • Politikscanner
      Es ist immer wieder erstaunlich, woher die Terror.........ähm Freiheitskämpfer neue Waffen und Humanes Kannonenfutter her zaubern. Wo sie, die USA doch, lt. den täglich, publizierten "Erfolgsmeldungen" von BBC, ABC sowie Bild und Spiegel, den IS bis aufs Messers Schneide bekämpfen ? Oder irre ich mich da etwa ???

      Die scheinen ja zu tausenden aus der Pentagon'schen Schmiede gezaubert zu werden wie die Hasen aus dem Hut.

      Mfg
    • WienerKarl
      Die Aufklärer der Koalition leisten wirklich gute Arbeit für ihre Schäfchen, die friedliebenden Oppositionellen namens IS. Für die europäischen Menschen bedeutet dies, dass sie Schuld auf sich laden, sie lassen die Regierungen diese ungesetzlichen Handlungen unbestraft ausüben. Menschen, werdet bitte waqch und übernehmt die Macht mittels durchzusetzender direkter Demokratie.
    • Ritterkreuzträger
      Für einen primitiven IS-Haufen ist solch ein strategisch und taktischer Aufmarsch ganz schön proffesionell. Das sieht mir mehr nach britisch SAS und amerikanisch Navy Seals aus, die nochmal richtig Gas geben.
    • avatar
      e.mietzAntwort anPolitikscanner(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Politikscanner, Auch in Syrien bleiben die Amis ihrer Tradition treu, welche sie schon beim Krieg gegen die indigene Urbevölkerung Nordamerikas zur Perfektion entwickelt haben. Diese besteht darin immer beide Seiten mit den drei W's zu beliefern. "Waffen,Whisky,Wolldecken". Mehr bedarf es nicht , um ein Kriegsgewinnszenario möglichst lange dauern zu lassen.

      Sie denken, dass Syrien am Ende zwar Scheiße aussieht – ist ja aber nicht Ihr Land.
    • avatar
      wastl
      Solange Syrien Rakka nicht befreien kann und die Grenze zum Irak nicht verteidigen kann wird es munter weitergehen mit den Aufmearschen der Is- Soeldnerbanden. Rakka befreien und Grenze dicht unter diesen Umsteanden mit der Front in Idlib eine Herkulesaufgabe.
    • sieben.worte
      Das wird noch eine schwierige Geschichte, das steht schon mal fest.
      Auf jeden Fall sieht es so aus, dass die Amis mit Palmyra einen Sturm der SAA auf Idlib verhindern wollten.
    • Germane
      Kurz gesagt:
      Der Westen will keinen Frieden !
    • Germane
      Nahost
      Ost-Aleppo: Offiziere der US-Koalition von syrischen Spezialeinheiten festgenommen
      17.12.2016 • 19:04 Uhr
      Quelle: Reuters
      US-Soldaten in der Stadt al-Kherbeh, nördlich von Aleppo.
      Nach bisher nicht bestätigten Berichten, sollen mindestens 14 Offiziere der US-geführten Koalition von syrischen Spezialeinheiten im Osten Aleppos verhaftet worden sein.
      Nach Angaben der internationalen Internetplattform Voltaire Netzwerk, seien die Offiziere angeblich in einem Bunker im von den syrischen Regierungstruppen befreiten Ost-Aleppo entdeckt worden. Die auf geopolitische Analysen fokussierte US-Europäische Internetplattform 21st century wire verweist in diesem Zusammenhang auf den Vorsitzenden der syrischen Handelskammer Fares Shehabi.

      Mehr lesen:Syrien: "USA haben Islamischen Staat bei Palmyra-Offensive indirekt unterstützt"
      Ihm zufolge soll es sich angeblich zwar zum überwiegenden Teil um saudische Offiziere handeln, doch unter den festgenommenen westlichen Militärangehörigen befänden sich auch US-amerikanische, israelische, türkische und katarische Staatsangehörige. Wie die Internetplattform weiter berichtet, geht wiederum der syrische Journalist Said Hilal Alcharif davon aus, dass es sich um NATO-Offiziere unter anderem aus den USA, Frankreich, Israel, der Türkei und Deutschland handelt.
    • Germane
      Wer in Syrien wirklich kämpft: Die schwarze Liste der Schande des Westens
      Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 18.12.16 02:45 Uhr
      Der Westen beklagt mit großem Pathos den Fall von Aleppo. Was die EU und die Bundesregierung nicht sagen: In Aleppo wie in Syrien kämpfen vor allem Söldner-Trupps, die vom Westen und seinen Verbündeten finanziert werden. Ohne sie hätte es in Syrien keinen Krieg gegeben.
      In der deutschen Öffentlichkeit wird oft nicht klar, wer in Syrien gegen wen kämpft. Klar scheint nur eine Seite zu sein: Eine Allianz aus Russland, Syrien, dem Iran und der islamistischen Hisbollah. Doch gegen wen kämpft diese Allianz eigentlich? Die Bezeichnung der Gegner des gewählten Präsidenten Baschar al-Assad reicht von „Rebellen“ über „Aufständische“ bis hin zu „Opposition“. Nun gibt es zwar im syrischen Parlament sogar eine Oppositionspartei, sie hat sogar ein Ministerium inne (das für die nationale Versöhnung). Doch die kämpfenden „Rebellen“ werden fast ausschließlich von ausländischen Regierungen und Geheimdiensten unterstützt.
      In der folgenden Aufstellung beziehen wir uns fast ausschließlich auf westliche Quellen – womit klar wird, dass der Einsatz der Söldner in den internationalen Medien bekannt ist.
      Die Liste ist eine Liste der Schande: Westliche Geheimdienste und Regierungen finanzieren in Syrien mit Steuergeldern einen Krieg, der völlig außer Kontrolle geraten ist. Der Grund sind energiepolitische Interessen. Das gilt für den Westen genauso wie für Russland und den Iran.
      Die russische Armee ist Assad zu Hilfe gekommen. Sie hat dies im Einklang mit dem Völkerrecht gemacht – auch wenn Krieg immer grauenvoll ist und auch Russland nicht vermeiden konnte, dass Zivilisten zu Schaden kommen. Die hier angeführten Söldner und ihre Unterstützer handeln alle gegen das Völkerrecht.
    • Germane
      Nato-Generalsekretär Stoltenberg erklärt, warum der Westen Syrien im Stich ließ
      HuffPost Staff / lp
      Veröffentlicht: 18/12/2016 06:41 CET Aktualisiert: Vor 2 Stunden
      Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die militärische Zurückhaltung des Westens im Syrien-Konflikt gerechtfertigt. "Manchmal wären die Kosten des Einsatzes militärischer Mittel größer als der Nutze", sagte Stoltenberg im Interview mit der "Bild am Sonntag“.
      Mit Blick auf Syrien sind die Nato-Partner zum Ergebnis gekommen, dass der Einsatz von Militär eine schreckliche Situation noch schrecklicher machen würde."
      Ein Militäreinsatz könnte, so Stoltenberg, zu einer weiteren Eskalation beitragen. "Wir würden riskieren, dass es ein größerer regionaler Konflikt wird. Oder dass noch mehr Unschuldige sterben", sagte Stoltenberg.“
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