04:54 18 August 2017
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    FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache

    Wien: FPÖ will Freihandelszone mit Russland

    © AP Photo/ Ronald Zak
    Politik
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    Österreich soll sich laut FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache um eine Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen zu Russland kümmern. Die Errichtung einer Freihandelszone sei dabei der richtige Weg, sagte Strache. Dies berichtet die „Wiener Zeitung“.

    Gleichzeitig forderte der FPÖ-Chef die Abschaffung der Wirtschaftssanktionen, da diese „standortschädlich“ seien, und eine Intensivierung der Handelsbeziehungen zwischen Österreich und Russland.  „Eine Freihandelszone wäre der richtige Weg“, so Strache.

    Das Blatt verweist darauf, dass die FPÖ den Freihandelsabkommen mit Kanada (Ceta) und den USA (TTIP) jedoch sehr kritisch gegenüber stehe. „Wir sind für Freihandel. Dafür braucht es aber andere Verträge“, betonte Strache dabei.

    Zuvor war berichtet worden, dass Strache und der ehemalige Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer sowie weitere FPÖ-Spitzenpolitiker nach Moskau gereist waren, um ein Kooperationsabkommen mit der russischen Regierungspartei „Geeintes Russland“ zu unterzeichnen. Laut der Vereinbarung wollen beide Seiten in einer Reihe von Bereichen enger zusammenarbeiten, darunter in der Wirtschaft, beim Informationsaustausch und zu aktuellen Fragen der russisch-österreichischen Beziehungen sowie zur „Stärkung der Freundschaft und der Erziehung der jungen Generation im Geiste von Patriotismus und Arbeitsfreude“ beitragen.

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    Tags:
    Sanktionen, Wirtschaft, Beziehungen, Handel, Freihandelsabkommen, Freihandelszone, Kooperation, TTIP-Abkommen, CETA-Abkommen, Geeintes Russland, Freiheitspartei Österreichs (FPÖ), Norbert Hofer, Heinz-Christian Strache, Russland, Wien, Österreich
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