08:11 28 März 2017
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    Afrin, Gouvernement Aleppo (Syrien)

    Militär: Türkei und Freie Syrische Armee greifen Dörfer im Kanton Afrin an

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    Politik
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    Das türkische Militär und die sogenannte Freie Syrische Armee (FSA) greifen Ortschaften in dem überwiegend von Kurden bewohnten Kanton Afrin im syrischen Gouvernement Aleppo an. Das teilte der Verteidigungsminister des Kantons, Abdo Ibrahim, am Mittwoch, in einem Interview der Agentur Sputnik mit.

    Der Kanton werde von der kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) kontrolliert. Am stärksten betroffen seien Dörfer zwischen Manbidsch und El-Bab. „Die Türken und die FSA setzen unter anderem Haubitzen, Mörser und Mehrfachraketenwerfer ein“, sagte Ibrahim.

    Bei den Attacken auf die Siedlung Kitne seien am Vortag mehrere Menschen verletzt und ein kurdischer Soldat getötet worden. „Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus in Afrin gebracht.“ Ibrahim sagte ferner, dass Afrin ab und zu auch von der Terrormiliz Daesh (Islamischer Staat/IS) angegriffen wird. „Aber diese Attacken konnten abgewehrt werden“, sagte er.

     

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    Tags:
    Angriffe, Freie Syrische Armee (FSA), Abdo Ibrahim, Afrin, Türkei, Syrien
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    Alle Kommentare

    • altes.fachbuch
      die begehrte schutzzone:)
    • HSV Fan
      Erdowahns Doppellspielchen.
    • Isnogud
      Weder Erdogan noch die FSA gehen gegen den IS vor, ihr gemeinsamer Feind - die tapferen Kurdinnen und Kurden - jedoch schon.
    • avatar
      minim.all
      ich dachte die kurden und syrier kämpfen zusammen gegen is!?

      aaaaaahhhh, solange sie die territorien von syrien beanspruchen, dann leuchtet bei mir an.
    • zivilist
      Russland will Stabilität in der Region und gedenkt sie mit Assad zu erreichen. Die Kurden gehören offenbar nicht zu Russlands Freunden, zu sehr und zu lange haben sie sich vom Westen zur Destabilisierung mißbrauchen lassen. Jetzt nutzt die Türkei die günstige Gelegenheit, sie zu verprügeln. Sie können einem Leid tun, sie sind die Arabischen Elsässer.

      Was an der Türkischen Südgrenze geschieht, ist eine Frage. Eine andere ist, ob der Westen die Euphrat- Trasse bekommt, ohne Syrer und ohne Kurden wohl nicht. Dann werden wir Westeuropäer unser Gas bei Russland kaufen und wenn nach langer Zeit endlich Ruhe einkehrt in Ostsyrien, werden wir unsere Abhängikeit von Russland verringern, indem wir beim Iran kaufen, die Amis und Briten werden aklamieren.

      de.sputniknews.com/blogs/20160920312622760-plan-g-korridor-katar-ceyhan

      Und die Seidenstraße macht ihren Weg, während Westeuropa noch ganz hinten an der Atlanzikbrücke baumelt.
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