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    Die jüngste Entscheidung der USA, weiter Rüstungstechnik nach Syrien zu liefern, bedeutet eine direkte Bedrohung für die russische Armee sowie die russische Botschaft in Syrien, wie Maria Sacharowa, amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, erklärte.

    „Washington setzt auf Militärhilfe an die Opposition, die sich kaum von blutigen Messerhelden unterscheiden. Jetzt ist die Möglichkeit, ihnen die Waffen, unter anderem tragbare Raketenkomplexe, zu liefern, sogar per Gesetz erlaubt“, heißt es in der Erklärung auf der Webseite des russischen Außenministeriums.

    „Wir betrachten diesen Schritt als feindlich“, heißt es weiter.

    Die Administration des amtierenden US-Präsidenten Barack Obama müsse doch einmal begreifen, dass diese Waffen früher oder später in die Hände der Dschihadisten fielen, „mit denen die fiktiven gemäßigten Oppositionellen seit langem zusammenarbeiten“.

    „Vielleicht rechnen sie sogar damit, weil sie sich als Vormund der Terrorgruppierung Dschabhat Fatah asch-Scham, die als eine Abteilung der Al-Qaida gilt, verstehen. Sonst kann es nicht anders denn Handlangerdienst für die Terroristen bezeichnet werden“, so Sacharowa weiter.

    Darum sei die entsprechende Entscheidung eine Gefährdung der russischen Luftstreitkräfte, des russischen Militärpersonals sowie der diplomatischen Vertretung Russlands in Syrien, die schon früher mehrmals beschossen wurde.

    Der scheidende US-Präsident Barack Obama hatte letzte Woche das jährliche Gesetz über die Verteidigungspolitik des Landes  sowie den damit verbundenen Rüstungsetat unterzeichnet. Laut AP wurden die Verteidigungsausgaben auf 611 Milliarden US-Dollar festgelegt. Das Gesetz sieht unter anderem die Vorbereitung von Militärs für den Kampf mit gegen den Terror sowie die Lieferung von Militärhilfe an die Anti-Regierungs-Kämpfer in Syrien vor.

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    Tags:
    Bedrohung, Waffenlieferungen, Maria Sacharowa, Syrien, USA, Russland