06:03 16 Oktober 2018
SNA Radio
    Nato-Übung

    Besorgtes Frankreich rät Russland und Nato zu gemeinsamer Entspannung

    © Foto: DoD / Gertrud Zach
    Politik
    Zum Kurzlink
    Verhältnis Russland-Nato (2017) (50)
    8729

    Russland und die Nato müssen gemeinsam an einer Entspannung arbeiten, wie Frankreichs Botschafter in Russland, Jean-Maurice Ripert, im Interview mit der Agentur RIA Novosti sagte. Paris sei ernsthaft besorgt.

    Ripert zufolge verfolgte Paris aufmerksam die Verlegung russischer Iskander-M-Raketenkomplexen in das Gebiet Kaliningrad. „Natürlich stellen sie keine unmittelbare Bedrohung für Frankreich dar, aber uns beunruhigt die wachsende Spannung“, so der französische Diplomat.

    Frankreich als Nato-Mitgliedsland habe natürlich „nicht die Absicht, die Allianz für Drohungen gegenüber Russland oder zur Förderung irgendeines Regimewechsels auszunutzen“. „Ungeachtet dessen ist es notwendig, dass Russland und die Nato mehr miteinander reden und gemeinsam auf eine Milderung der Spannung hinarbeiten“, meint Ripert.

    Wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, zuvor erklärte, habe niemand „einen Hehl aus der Verlegung dieser Komplexe gemacht“, mehr noch, „ein ‚Iskander‘-Komplex war sogar absichtlich vor die Kameras eines vorbeifliegenden amerikanischen Aufklärungssatelliten gestellt worden, um präzisere technische Parameter dieses Satelliten zu gewinnen“.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Verhältnis Russland-Nato (2017) (50)

    Zum Thema:

    Darum soll Frankreich aus EU und Nato aussteigen – Le Pen
    Schoigu: Verstärkte Nato-Übungen zwingen Russland zum Handeln
    Flugzeuge von Nato und Schweden verstärken Aufklärung nahe Kaliningrader Gebiet
    Was kann die Nato noch zur Zusammenarbeit mit Russland zwingen? – Experten-Diskussion
    Tags:
    Iskander, NATO, Igor Konaschenkow, Frankreich, Kaliningrad, Russland