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    Lage in Syrien (2017) (492)
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    Fachkräfte des russischen internationalen Minenräumzentrums haben in Ost-Aleppo seit dem 5. Dezember auf einer Fläche von knapp eintausend Hektar, insgesamt auf etwa 350 Kilometer Straße und in 2000 Gebäuden Minen entschärft. Insgesamt 14.700 Sprengkörper sind unschädlich gemacht worden, wie das russische Versöhnungszentrum in Syrien mitteilt.

    „Insgesamt haben die russischen Minenräumer seit dem 5. Dezember 2016 ein Territorium von insgesamt 966 Hektar gesäubert. Etwa 350 Kilometer Straße und 2.149 Gebäude – auch 111 soziale Einrichtungen wie 44 Schulen, 38 Moscheen, zehn Krankenhäuser und Polikliniken, zwei Kindergärten, drei Pumpstationen, zwei Kraftwerke, ein Wasserwerk und eine Brotfabrik konnten entmint werden. Dabei wurden etwa 14.700 Sprengkörper, darunter mehr als 6.700 selbstgebastelte Sprengsätze, entschärft“, heißt es in der Mitteilung.

    Allein in den letzten 24 Stunden seien vier Schulen, neun Moscheen und ein Kindergarten entmint worden.

    Nach erbitterten Gefechten hatte die syrische Armee am 13. Dezember die strategisch wichtige Großstadt Aleppo im Norden des Landes zu 98 Prozent unter ihre Kontrolle gebracht. Laut dem russischen Verteidigungsministerium war in Ost-Aleppo von den Terroristen buchstäblich alles vermint worden, soweit die Zeit und die Sprengstoffvorräte dies erlaubten: Straßen, Gebäudeeingänge, Autos, Motorräder und sogar Spielzeuge.

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    Russland, Syrien, Aleppo