12:10 02 April 2020
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    Laut dem Berater des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, Oleh Medwedew, könnten die Märchengestalten Väterchen Frost und seine Enkelin Snegurotschka den russischen Geheimdiensten in die Hände spielen.

    „Müssen Väterchen Frost und Snegurotschka als Symbole der Kommunismus-Epoche dekommunisiert werden? Es kann durchaus sein, dass sie engagierte Agenten der russischen Geheimdienste sind, eine Art soft power des Kremls“, so Medwedew in seinem Facebook-Account.

    Er zweifle daran, dass diese „finno-ugrischen“ Märchenfiguren zu dem öffentlichen „Wehnachts-Diskurs“ in der Ukraine gehören sollten. Dieses Thema sollte weiter „politisch“ erörtert werden, fügte er hinzu.

    In den letzten Jahren wird in der Ukraine immer öfter die ukrainische Gestalt des heiligen Nikolaus anstatt des seit Sowjet-Zeit traditionellen Väterchen Frosts und Snegurotschka verwendet. Ein offizielles Verbot der sowjetischen Märchengestalten gibt es allerdings nicht.

    Nach dem Machtwechsel vom Februar 2014 war im Mai 2015 in der Ukraine ein Gesetz in Kraft getreten, welches das kommunistische und das NS-Regime gleichgestellt verurteilt sowie die Propaganda sowjetischer Symbole verbietet. Laut diesem Entkommunisierungs-Gesetz sollen die Städte und Straßen der Ukraine, die die Namen sowjetischer Staatsfunktionäre tragen, umbenannt werden.

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    Weihnachten, Weihnachtsmann, Russland, Kiew, Ukraine