03:35 19 November 2019
SNA Radio
    Kämpfer der Freien Syrischen Armee - Archivbild

    Russlands Verteidigungschef: Wer die Waffenruhe bricht, gilt als IS

    © AP Photo / Manu Brabo, File
    Politik
    Zum Kurzlink
    Lage in Syrien (2017) (492)
    171962
    Abonnieren

    Laut dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu wird Russland diejenigen Extremisten in Syrien, die sich nicht an die vor kurzem beschlossene Waffenruhe halten, wie Mitglieder der Terrororganisation „Islamischer Staat“ und „Dschabhat al-Nusra“ behandeln.

    Russische Luftwaffe auf dem Luftstützpunkt Hmeimim
    © Foto : Russlands Verteidigungsministerium
    „Die Organisationen, die die Kampfhandlungen nicht einstellen, werden als terroristisch eingestuft. Gegen sie werden in diesem Fall dieselben Maßnahmen wie gegen den IS und Dschabhat al-Nusra (oder Dschabhat Fatah asch-Scham) ergriffen“, sagte er. 

    Am heutigen Donnerstag schlossen die syrische Regierung und die Opposition ein Waffenstillstandsabkommen, das ab Freitag 00.00 Uhr in ganz Syrien in Kraft treten soll. Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Darüber hinaus vereinbarten die Seiten Kontrollmaßnahmen und erklärten sich zu Friedensverhandlungen bereit. Russland und die Türkei treten als Garanten der Waffenruhe auf, sagte Schoigu.

    Nach dem Waffenstillstandsabkommen wird Russland laut Präsident Wladimir Putin seine militärische Präsenz in dem Land zurückfahren.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Lage in Syrien (2017) (492)

    Zum Thema:

    Syrien: 62.000 Rebellen willigten in Waffenruhe ein
    Ost-Aleppo: Rebellen verhandeln über Kapitulation - Medien
    Putin: Damaskus und Anti-Regierungskräfte einigen sich auf Feuerpause
    Tags:
    Sergej Schoigu, Syrien, Russland