10:43 21 Februar 2017
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    Donald Trump (Archivbild)

    Zu Obamas neuen Russland-Sanktionen: Trump verlangt Gespräche mit US-Geheimdiensten

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    Sanktionen gegen Russland (2017) (83)
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    Nach der Entscheidung des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama, neue Sanktionen gegen Russland zu verhängen, will der künftige Staatschef Donald Trump US-Medien zufolge nun dringend mit Vertretern der Geheimdienste sprechen.

    „Es ist an der Zeit, dass unser Land sich zu Dingen fortbewegt, die größer und besser sind“, sagte Trump. „Nichtsdestotrotz werde ich mich im Interesse unseres Landes und seines großen Volkes nächste Woche mit den Chefs der Geheimdienste treffen, um mich über die Fakten zu dieser Situation unterrichten zu lassen.“

    Moskauer Kreml
    © Sputnik/ Alexei Druzhinin/Anton Denisov/Pressedienst des Präsidenten von Russland
    Am Donnerstag hatte die Obama-Administration neue Sanktionen gegen mehrere russische Einrichtungen, Firmen und Personen angeordnet. Betroffen sind auch die russischen Geheimdienste GRU und FSB. Zudem müssen 35 russische Diplomaten und ihre Familien binnen 72 Stunden, also noch am Silvester-Wochenende, die USA verlassen.

    Die Sanktionen sollen laut Washington eine Strafe für die vermeintlichen russischen Hackerangriffen sein, mit denen sich Russland angeblich in den US-Wahlkampf eingemischt und Diplomaten unter Druck gesetzt habe. Dabei hat die US-Seite bislang noch keine Beweise für Moskaus Einmischung erbracht.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte diesbezüglich, Moskau lehne die haltlosen Beschuldigungen Washingtons kategorisch ab und werde angemessen reagieren.

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    Sanktionen gegen Russland (2017) (83)

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    Tags:
    Geheimdienst, Sanktionen, Donald Trump, Barack Obama, USA
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    Alle Kommentare

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      Die Katze
      Laut FBI und NSA war es nicht Russland. Bald wird es Eng für Obama.
    • Isnogud
      Wenn man in ein Netzwerk einbricht - auf Neudeutsch "hackt" - hinterlassen die Datenpackete Spuren, bei einem "Leak" passiert das nicht. Julian Assange hat zwar seine Quelle nicht genannt, einen Bezug zu Russland jedoch dediziert ausgeschlossen. Beweise für einen Russischen Cyberangriff gibt es genauso wenig wie einen Nachweis, daß er sich weiterhin in London aufhält.
    • WienerKarl
      Russland hat das Recht, alle Amerikaner auszuweisen und sämtliche Tätigkeiten der westlich geschmierten NGO zu unterbinden.
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      Nordman
      Mal sehen wie Mr. Trump nach den Gesprächen mit CIA singt. Sollte er sich selbst treu bleiben, fürchte ich, wird es Ihm wie dem J. F. Kennedy ergehen.
    • Germane
      Was soll man sagen?
      Obama und das Affenhirn ?
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      hihardt
      Jetzt muss man die Ergebnisse der Gespräche abwarten. Dran wird sich erstmals zeigen, welche Richtung der neue US-Präsident einschlägt. Da CIA, NATO und Wall Street Amerika und damit auch die Welt regieren, darf man gespannt sein, welche Form von Druck ausgeübt wird.
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      KladnoKid
      Ich fürchte auch, dass Trump endet, wie JFK. Na ja, noch paar Wochen, dann ist der jetzige "Präsident" weg. Aber einen bewußt verursachten Scherbenhaufen aus Rache und dem Intellekt eines Kleinkindes hinterlässt er Trump trotzdem.
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      SportpapstAntwort anWienerKarl(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      WienerKarl, da haben sie doch schon vor jahren getan...... du scheinst nicht auf der höhe zusein.
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      basshans
      Jämmerlicher Abgang eines jämmerlichen Subsidenten-Präsident kann man schlecht sagen,denn der sitzt vor- und nicht hinter irgendwelchen Hinterteilen.Vulgarisierung dieses Textes durchaus möglich;-)
    • zivilistAntwort anSportpapst(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Sportpapst,

      immer her mit den Quellen.

      vor Jahren haben sich die Amis aufgeregt, daß Russland die Offenlegung der Finanzquellen verlangt, wie die USA das schon seit 100 Jahren tun. Vielleicht verwechseln Sie das.
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      SportpapstAntwort anNordman(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Nordman, John Ryan hat schon anklinken lassen, das dies schon seit jahren hätte geschehen müssen. Und der ist Rebublikaner. Am ende könnnte es sein die Russen mit runtergelassnen Hosen darstehen. Und Trump ihnen in den Rücken fällt.
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      SportpapstAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist, quatsch Russland hat schon vor jahren alle Westlichen NGO aufgefordert Russland zuverlassen ! Das ist allgemein wissen !
      Und die haben Russland verlassen... schon vergessen ?

      ps. Putin ging davon aus das die NGO an einen Regierungwechsel gearbeit haben und die Oppostion unterstützt haben. Was auch so war...
    • der15.FranzoseAntwort anSportpapst(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Sportpapst, Sie sollen doch nicht lügen.... hat man Ihnen dies nicht beigebracht?

      Es sind sehr wohl US - amerikanische NGO´s in Russland aktiv, genauer gesagt im Norkaukasus. Bekannter als Tschetschenien. Dieses Gebiet bezeichnet die US Administration nach wie vor als mit einem eingefrorenen territorialen Konflikt belastet und finanziert dort politische NGO´s - auch wenn diese dort nicht offiziell tätig sind, so verbrauchen Sie dennoch die Ihnen zugewiesenen Budgetgelder.

      Ebenso hat das EU - Parlament die Finanzierung der in diesem Gebiet - ebenfalls verdeckt arbeitenden NGO´s der EED beantragt.

      Also bitte ... zum Hinauswerfen gibt´s da noch jede Menge.

      Also stimmen Sie Ihre Lügen demnächst ein wenig besser mit den öffentlichen Unterlagen ab :)
    • zivilistAntwort anSportpapst(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Sportpapst,

      'Quatsch' ist jetzt aber nicht wirklich eine Quelle.
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