02:20 16 Dezember 2017
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    US-Präsident Barack Obama

    Obamas „Abschieds-Sanktionen“: Russische Botschaft in London nimmt’s mit Humor

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    Sanktionen gegen Russland (2017) (145)
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    Die russische Botschaft in Großbritannien hat die Entscheidung des amtierenden US-Präsidenten, 35 russische Diplomaten aus den USA auszuweisen, via Twitter mit einem „lahmen“ Entenküken kommentiert.

    „Präsident Obama weist 35 russische Diplomaten in einem Kalten-Krieg-Déjà-vu aus. Alle, darunter auch die Amerikaner, werden froh sein, das Ende dieser glücklosen Administration zu sehen“, twitterte die russische Botschaft in London.

    ​Dazu wurde das Bild eines Entenkükens mit der Aufschrift „lahm“ – offenbar als Anspielung auf den scheidenden US-Präsidenten Barack Obama – veröffentlicht, der in den USA immer wieder als „lame duck“ (lahme Ente) bezeichnet wird.

    Am Donnerstag war mitgeteilt worden, dass die USA 35 russische Diplomaten auswiesen. Barack Obama hat die betroffenen Diplomaten als Agenten bezeichnet. Sie sollen binnen 72 Stunden die USA verlassen. Zudem ließ der scheidende US-Präsident gegen neun russische Organisationen und Privatpersonen Sanktionen verhängen.

    Betroffen sind unter anderem der militärische Nachrichtendienst GRU und der Inlandsgeheimdienst FSB. Die USA machen beide für Hackerangriffe auf Computer politischer Organisationen verantwortlich. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte diesbezüglich, Moskau lehne die haltlosen Beschuldigungen Washingtons kategorisch ab und werde angemessen reagieren.

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    Diplomaten, Sanktionen, Barack Obama, Russland, USA