03:39 10 Dezember 2019
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    AfD-Vizevorsistzender Alexander Gauland

    AfD wünscht sich „Mohrenkopf“ und „Zigeunerschnitzel“ zurück

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    Die AfD hat sich dafür eingesetzt, dass politisch umstrittene Begriffe wie „Mohrenkopf“ und „Zigeunerschnitzel“ wieder verwendet werden, wie die „Welt“ am Freitag schreibt.

    Es sei völlig überzogen, „den Leuten zu verbieten, Mohrenköpfe zu essen – nicht weil das nicht schmeckt, sondern weil das Wort ‚Mohrenkopf‘ ein rassistischer Begriff sei“, sagte der stellvertretende Parteichef Alexander Gauland.

    Im täglichen Umgang mit diesem und ähnlichen Begriffen habe ein „Irrsinn“ um sich gegriffen, der zeige, „dass hier eine sogenannte Kulturrevolution völlig übertrieben worden ist“.

    Der 75-jährige Politiker will auch das „Zigeunerschnitzel“ rehabilitieren. Er selbst verwende immer noch das Wort „Zigeuner“, betonte Gauland. „Ich kann ja auch nicht die Operette ‚Der Zigeunerbaron‘ in ‚Sinti-und-Roma-Baron‘ umbenennen“, meint er.

    Ein Vorbild im Kampf gegen die politisch korrekte Sprache sieht Gauland in dem designierten US-Präsidenten Donald Trump. Dessen Wahl sei „eine kulturelle Reaktion“ auf eine Entwicklung, die es auch überall in Europa gebe, sagte der Partei-Vize.

    Die AfD will derweil gleich mehrere gesellschaftliche Entwicklungen rückgängig machen, wie beispielsweise die Gleichberechtigung der Geschlechter, bei der laut Gauland jedes Maß verloren gegangen sei. Die als „Gender-Mainstreaming“ bezeichnete Strategie zur Förderung der Gleichstellung kritisierte er als „Unsinn“.

    „Wenn US-Präsident Barack Obama entscheiden muss, ob Weiblein, die sich als Männlein fühlen, aber trotzdem nur weibliche Geschlechtsorgane haben, auf eine Männertoilette gehen können, dann müssen Sie sagen, das ist nur noch Schwachsinn“, so Gauland

     

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    Irrsinn, rehabilitieren, Begriffe, Zigeunerschnitzel, Mohrenkopf, Gender, Donald Trump, Alexander Gauland, Barack Obama, Deutschland