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    Kein Frieden im Donbass (2017) (211)
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    Beim Beschuss der Volksrepublik Donezk durch ukrainische Soldaten sind im Jahr 2016 bereits über 300 Personen ums Leben gekommen, wie der Vize-Stabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, am Freitag mitteilte. Mehr als 400 Menschen wurden verletzt.

    „In der Volksrepublik Donezk sind seit Anfang 2016 durch ukrainische Kämpfer 314 Personen getötet worden. 406 Menschen, darunter auch 16 Kinder, sind dabei verletzt worden“, so Bassurin.

    Die Behörden der Ukraine hatten im April 2014 ihre Militäroperation gegen die beiden selbstausgerufenen Volksrepublik Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Staatsstreich in der Ukraine vom Februar 2014 ihre Unabhängigkeit erklärten. Nach UN-Angaben sind in dem Konflikt bereits mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Regelung der Situation im Donbass ist Verhandlungsgegenstand der Kontaktgruppe in Minsk, die seit September mehrere Dokumente verabschiedet hat, in der die Schritte zur Deseskalation des Konflikts aufgezeigt sind. Kiew entzieht sich der Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen. Und so hält selbst nach den getroffenen Vereinbarungen über eine Waffenruhe zwischen den Konfliktseiten der Schusswechsel an.

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    Tags:
    Tote, Beschuss, Eduard Bassurin, Donezk