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    Vecih Cuma

    Oppositionsminister zu Syrien-Gesprächen in Astana: Keine Kurden-Vertreter dabei

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    Dem Gesundheitsminister der syrischen Übergangsregierung, Vecih Cuma, zufolge sollen die bevorstehenden Verhandlungen zwischen Russland, der Türkei und dem Iran in Astana die Grundlage für eine politische Regelung in Syrien schaffen.

    In einem Interview für Sputnik Türkiye hob der Minister der von Oppositionellen gebildeten Regierung hervor, dass weder An-Nusra noch Daesh und andere terroristische Gruppierungen an den Verhandlungen teilnehmen werden.

    Unter den Teilnehmern würden sich auch keine Vertreter der kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) und der Gruppierungen der FSA (Freie Syrische Armee) befinden, die von den USA unterstützt werden. „Die USA helfen der PYD in Syrien, die das Ziel hat, einen kurdischen Staat zu bilden. Wir wollen keine Zersplitterung Syriens zulassen und setzen uns für eine politische Regelung ein“, so Cuma.

    Laut dem Minister will das syrische Volk, dass der Krieg baldigst beendet und der Frieden im Land hergestellt wird. Nach Angaben Cumas sind in diesem Krieg mehr als 600.000 Menschen getötet worden. Weitere zwölf Millionen seien obdachlos geworden und gezwungen, Unterkunft zu suchen. „Wir wollen eine politische Lösung des Konfliktes erreichen und dieser humanitären Katastrophe ein Ende setzen“, so der syrische Minister.

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    Tags:
    Syrien-Gespräche, Regelung, Kurdenpartei PYD, Freie Syrische Armee (FSA), Türkei, Astana, Iran, Kasachstan, Syrien, Russland