02:13 31 März 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    271944
    Abonnieren

    Der OSZE-Vorsitzende und österreichische Außenminister, Sebastian Kurz (ÖVP), hat am heutigen Dienstag seine Reise in das ostukrainische Kriegsgebiet Donbass begonnen. Wie die österreichische Presseagentur (APA) meldet, besichtigte Kurz am Vormittag die Waffenstillstandslinie.

    Demnach soll Kurz am Dienstagmorgen am Flughafen der ostukrainischen Stadt Dnipro (früher: Dnipropetrowsk) von dem ukrainischen Außenminister Pawel Klimkin und OSZE-Vertretern empfangen worden sein.

    ​Per Militärhubschrauber seien sie dann zusammen nach Mariupol geflogen, wo sie mit Fahrzeugen der OSZE-Sonderüberwachungsmission (SMM) zum Grenzübergang Pyschewyk gebracht worden seien.

    Der österreichische Diplomat wolle sich ein Bild von der aktuellen Lage vor Ort machen, heißt es.

    ​​Am Dienstagnachmittag will Kurz laut APA ein Landminenprojekt des Roten Kreuzes besuchen, am Mittwoch dann eine Wasseraufbereitungsanlage und ein Arzt-Projekt der Caritas.

    Österreich hat mit dem Jahreswechsel den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) von Deutschland übernommen. Österreich wolle seine traditionelle Brückenfunktion zwischen Ost und West für vertrauensbildende Maßnahmen nutzen, so Kurz.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Donbass: Sebastian Kurz reist in ukrainisches Kriegsgebiet
    Österreich als OSZE-Vorsitzender: Brücken zwischen Russland und dem Westen bauen
    Rettung fast aussichtslos: US-Fracker im Crashmodus
    Trump telefoniert mit Putin: Gespräche über Ölmarkt vereinbart
    Tags:
    Agentur Apa, OSZE, Sebastian Kurz, Pawel Klimkin, Donbass, Österreich, Lugansk, Donezk, Ukraine