12:01 17 Januar 2017
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    Der scheidende US-Präsident Barack Obama

    Obamas Sanktionen schaden den USA mehr als Russland „The National Interest“

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    Politik
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    Sanktionen gegen Russland (2017) (54)
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    Das Handeln von Barack Obama in den letzten Tagen seiner Präsidentschaft ist nicht so sehr auf den Schutz der Interessen des Landes, sondern viel mehr darauf gerichtet, seinem Amtsnachfolger Donald Trump das Leben zu erschweren, schreibt das US-Magazin „The National Interest“ (NI) in seiner Onlineausgabe.

    Als Beispiel dafür nennen die Autoren – die Politologen Dimitri Simes und Paul Saunders – die Verhängung der antirussischen Sanktionen als Antwort auf „die Einmischung in den US-Wahlkampf“.

    Laut Obama wurden damit die „Hackerangriffe“ gestoppt. Dabei hat der scheidende Präsident keine Beweise für einen Einfluss der „Cyberattacken“ auf den Wahlausgang in den USA vorgelegt. Somit gebe es keinen Grund für die Behauptung, dass die angebliche Einmischung Russlands bedeutend gewesen sei, so die Autoren. Ihrer Meinung nach ist es nicht nötig gewesen, neue Sanktionen überstürzt einzuführen. Stattdessen sollte man abwarten, bis die diesbezügliche Untersuchung beendet werde, und es Trump ermöglichen, diese Frage zu klären.

    „Selbst wenn angenommen würde, dass die angebliche Einmischung Russlands ernsthaft gewesen sei, können die von Obama eingeleiteten Maßnahmen nicht als proportional bezeichnet werden. Die Ausweisung von 35 russischen Diplomaten aus dem Land und die Verhängung der Sanktionen gegen die Offiziere der Geheimdienste FSB und GRU können Russland kaum großen Schaden bringen oder Einfluss auf dieses Land üben. Ranghohe russische Agenten werden bei klarem Verstand kaum in die USA reisen und erst recht keine Immobilien dort kaufen. Daher sind die von Obama verhängten Sanktionen nichts weiter als eine symbolische Aktion“, heißt es im NI-Beitrag.

    Die Verfasser betonen, die USA würden durch die Verschlechterung der Beziehungen zu Russland nur verlieren, weil die politischen Differenzen eine effektive Zusammenarbeit der beiden Länder im Kampf gegen den Terrorismus behinderten. Somit gefährde Obamas Handeln das Leben der US-Bürger und bringe außerdem keinen deutlichen politischen Nutzen für das Land, meinen die Experten.

    „Die kleinliche Rache an den politischen Gegnern, die möglicherweise um den Preis der Beeinträchtigung der nationalen Interessen der USA erkauft wurde, hat Präsident Obama in ein ungünstiges Licht gerückt. Und die verhaltene Reaktion Wladimir Putins darauf machte dies nur deutlicher“,  resümiert „The National Interest“.

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    Sanktionen gegen Russland (2017) (54)

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    Schaden, Sanktionen, The National Interest, Donald Trump, Barack Obama, USA, Russland
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    Alle Kommentare

    • rittervonrost
      Die Visage dieses "Lame Duck" drückt für mich eines aus: Verschlagenheit, Skrupellosigkeit und Dummheit. Gott sei Dank geht er den politischen Bach runter...
    • R. Lee Ermey
      Das haben die Russen doch schon so oft von der EU behauptet.
      Doch wenn man sich die Wirtschaftszahlen der letzten 2 Jahre anschaut weiß man, dass das nichts weiter als propagandistisches Gequatsche war.
      Und so wird´s auch diesmal wieder sein.
    • Piero Doldi
      Präsident Putin hat den zum rachsüchtigen Zwerg mutierenden Präsidenten Obama soverän ins Leere laufen lassen. Diese rachsüchtigen Akte werden in der Geschichte haften bleiben und das Ende seiner Amtszeit sehr hässlich darstellen.
    • Robin Huut
      Obama, einer der erbärmlichsten Präsidenten der USA, wird Zeit das er zusammen mit der Raute von der Bühne geht. Wir sollten auch nicht vergessen, irgendwelche kranken Figuren dieser Welt haben diesem Looser den "Friedensnobelpreis" angehängt.
    • tina
      Ich weiss nicht wiso,.
      aber irgendwie,
      erinnert mich das an den MOVIE...
      Dumm und DÜMMER...
      ja,genau,da...
      wo der eine Blödmann ,mit seiner "Zunge",
      die Eisenstange,ablecken will...und ..klebenbleibt...
      ..bei dieser < Szene...
      kann ich mich heut noch wegschmeissen.......
    • wwwbuerger
      Obamas Sanktionen, werden erst dann "Weh tun", wenn es Russland gelingt CIAnistische Raubzüge und Okkupation von fremden Ländern (d. h. entweder millitärisch, wie in Irak, oder systemisch,wie in der Ukraine) zu vereiteln, damit sie nirgendwo unbeschadet eindringen können!!.. Und dadurch gewinnt RF auch moralisch stark eine weltweite Zustimmung und Unterstützung.. .
    • wwwbuergerAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi, Ich dokumentiere mir die Geschichte lieber selber, weil auf die "professionellen Geschichtsschreiber" gar kein Verlass ist ;-))).. Die haben oft nicht mal eine "Berufsehre"..
    • Ambuya
      Das verrückteste faule Ei war ja der "Hack" auf den Stromanbieter in Vermont.
      Bei uns war heute explizit zu erfahren, dass jenes Firmenmitglied, dem der infizierte Laptop gehört, bloß seine Yahoo-Mails aufgerufen (und eventuell einen schädlichen Anhang geöffnet, wie ich vermute) hat - und schon war's passiert.

      Und für so einen Sch***dreck schmeißt dieser verrückte Kralhäuptling 35 russische Diplomaten samt Familien hinaus, fast 100 Menschen, aber gleich so, dass die Russen sie auch noch selbst holen mussten (für Präsident Putin eventuell auch eine Sache der Ehre), weil dafür gesorgt wurde, dass die keine Tickets mehr bekamen.
      Und so wird's mit allen anderen "Angriffen" der Russen auch gewesen sein. WER ist da jetzt der Trottel und WEM hat er mehr geschadet?
      Zur Hölle fahren soll er mit allen Gleichgesinnten, da sind sie in guter Gesellschaft und können in alle Ewigkeit kreischen "Die Russen kommen!", bis ihnen die Stimmbänder abbrennen.
    • K.A.S.
      Obamamia und Merkel, niemand seit 1946 schädigte US und EU so wie diese beiden.
      Einen Spiegel und ein NJET mehr braucht Putin für die 2 net.
    • hans.chile
      Obama, der Friedensnobelpreis-Traeger kann als Kriegsverbrecher bezeichnet werden. Allein der von ihm zu verantwortende Militaereinsatz in Libyen mit zigtausenden Toten und einem vollkommen zerstoerten Land wuerde ausreichen, den Mann wie in den USA ueblich zum Tod zu verurteilen. Besser: 500 Jahre Haft in Guantanamo!
    • K.A.S.Antwort anwwwbuerger(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      wwwbuerger, Putin hat Obama/Merkel mit ihrer NWO-Terrormaschine vor der Krim, vor dem Überfall auf Iran und bei dem 911. Regierungssturzversuch in Syrien längst, vor Jahren sozusagen, gestoppt.
      Der Rest ist Aufklärung. WikiLeaks kündigt an: Großes Leak-Finale 2017 wird alle umhauen.
    • rittervonrostAntwort anhans.chile(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      hans.chile, die Kosten von 1 Patrone 7,62 mm für seinen Tod entsprechen so in etwa der Wertschätzung, die er den "zigtausenden Toten in Libyen, Syrien, Afghanistan und Irak und anderswo entgegen gebracht hat. Alles andere wäre für diese Ausgeburt der Hölle zu teuer.
    • Hubertus
      Bald ist dieser Hans-Wurst Geschichte und keiner wird sich an diesen selten dämlichen Kasper erinnern !
    • EugenAntwort anHubertus(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Hubertus, Hier kommt eine neue Erklärung der absolut ungewöhnlichen Rückkehr A L L E R Flugzeugträger an die Ost- und Westküste der USA. Es soll im Gegenteil eine „Strafaktion“ gegen Obama sein, diesem pizzagatigen Kriegsverbrecher und Massenmörder, dem die Generalität , d.h. die Admiralität zumindest der Marine jeden Gehorsam verweigert.

      Quelle: obama-arrest.beforeitsnews.com/politics/2017/01/us-military-debates-obama-arrest-2872394.html
    • rikasulke
      Die Ursachen der "USA. und BRD-Sanktionen", sind in den Fehlverknüpfungen
      der Haupthirne beider Politiker zu suchen und zu finden. Reparatur ist nicht
      mehr möglich und nicht nötig!
    • Andrzej Korycinski
      Noch 6 - Tage un Barak Obama kann nach Afrika fahren zu zu seiner Halgbrüder und auf die Bäume klettern um sich zu entspanen.
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