09:00 26 Juni 2017
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    Syrien: Ankara und Moskau erarbeiten Schritte gegen Waffenruhe-Verletzer - Medien

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    Eine Lösung für Syrien? (2017) (213)
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    Die Türkei und Russland arbeiten zurzeit gemeinsam an Maßnahmen gegen die Verletzer des Waffenstillstandes in Syrien. Das teilte die Agentur Reuters am Mittwoch unter Verweis auf den türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu mit.

    Vorerst liegen keine weiteren Einzelheiten dieser Arbeit vor.

    Am 29. Dezember hatten die syrische Regierung und die Opposition ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen, das am 30. Dezember 00.00 Uhr in ganz Syrien in Kraft trat. Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Darüber hinaus vereinbarten die Seiten Kontrollmaßnahmen und erklärten sich zu Friedensverhandlungen bereit.

    Russland und die Türkei treten als Garanten der Waffenruhe auf; sie haben einen eigenen „Heißen Draht“ eingerichtet, um den Verlauf des Waffenstillstandes zu besprechen, sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu.

    Das Kommando der syrischen Armee bestätigte, dass diese die Kampfhandlungen in Syrien seit diesem Datum eingestellt habe. Laut Schoigu haben sich sieben bewaffnete oppositionelle Gruppierungen mit einer zahlenmäßigen Stärke von insgesamt 62.000 Mann der Waffenruhe angeschlossen.

    Gruppierungen, die dieses Dokument bisher nicht unterzeichnet haben, „werden als terroristisch eingestuft“; gegen sie wie auch gegen Dschabhat Fatah asch-Scham (ehemals Al-Nusra-Front) werde weiter vorgegangen.

    Themen:
    Eine Lösung für Syrien? (2017) (213)

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    Tags:
    Verletzer, Maßnahmen, Waffenruhe, Dschabhat al-Nusra, Mevlüt Cavusoglu, Sergej Schoigu, Türkei, Iran, Syrien, Russland
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