SNA Radio
    Astana

    Ankara gibt Termin für Astana-Friedensgespräche zu Syrien bekannt – Medien

    © Sputnik / Nikolaj Lasarenko
    Politik
    Zum Kurzlink
    Eine Lösung für Syrien? (2017) (230)
    1750
    Abonnieren

    Die Friedensverhandlungen zur Regelung der Syrien-Krise finden am 23. Januar in Astana statt. Das teilte die Agentur Bloomberg am Mittwoch unter Verweis auf den türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu mit.

    Zuvor hatte Cavusoglu gesagt, dass russische Experten am 9. und 10. Januar die Türkei besuchen, um die Vorbereitung auf die Syrien-Gespräche abzustimmen.

    Der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan hatten davor vereinbart, die Friedensverhandlungen zu Syrien Ende Januar in Astana fortzusetzen. Die Initiative wurde vom kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew unterstützt.

    Am 29. Dezember hatten die syrische Regierung und die Opposition ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen, das am 30. Dezember 00.00 Uhr in ganz Syrien in Kraft trat. Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Darüber hinaus vereinbarten die Seiten Kontrollmaßnahmen und erklärten sich zu Friedensverhandlungen bereit.

    Russland und die Türkei treten als Garanten der Waffenruhe auf. Gruppierungen, die dieses Dokument bisher nicht unterzeichnet haben, „werden als terroristisch eingestuft“; gegen sie wie auch gegen Dschabhat Fatah asch-Scham (ehemals Al-Nusra-Front) wird weiter vorgegangen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Eine Lösung für Syrien? (2017) (230)

    Zum Thema:

    Mit Kurden keine Absprache zu Waffenruhe und keine Einladung nach Astana – PYD-Chef
    Moskau, Ankara und Astana sprechen über Syrien
    Syrien: Ankara und Moskau erarbeiten Schritte gegen Waffenruhe-Verletzer - Medien
    UN-Sicherheitsrat verabschiedet Syrien-Deklaration einstimig
    Tags:
    Verhandlungen, Waffenruhe, Al-Nusra-Front, Wladimir Putin, Nursultan Nasarbajew, Recep Tayyip Erdogan, Iran, Syrien, Türkei, Russland